Deutsche Tageszeitung - Watzke über Kehls Vertrag: "Müsste eigentlich klappen"

Watzke über Kehls Vertrag: "Müsste eigentlich klappen"


Watzke über Kehls Vertrag: "Müsste eigentlich klappen"
Watzke über Kehls Vertrag: "Müsste eigentlich klappen" / Foto: © SID

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist optimistisch, dass sich Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl auf eine Vertragsverlängerung verständigen. "Ich weiß, dass die beiden miteinander reden", sagte Watzke bei Sky über Kehl und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: "Jetzt liegt es an Sebastian und Lars, dafür auch einen Weg zu finden und das müsste eigentlich klappen. Wenn es nicht klappt, ist es schade, aber nichtsdestotrotz möchte ich mich da nicht einmischen."

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Kehls Vertrag beim Champions-League-Finalisten läuft am Saisonende aus. Ricken, seit Mai in vorderster Reihe in der Verantwortung, hatte auf der Mitgliederversammlung am Wochenende bekräftigt, den Weg mit Kehl weitergehen zu wollen. In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abschied des 44-Jährigen gegeben.

Auch bei Matthias Sammer hofft Watzke auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. "Ich persönlich fände es cool, wenn es weitergeht mit allen Beteiligten, aber das muss letztendlich Lars entscheiden", sagte Watzke. Sammer arbeitet seit 2018 als externer Berater beim BVB, der Vertrag des 57-Jährigen läuft im nächsten Jahr aus. Dass Sammer sein Aufgabengebiet beim BVB erweitern könnte, schließt Watzke "völlig" aus. "Das hat er mir immer so gesagt und das gilt es dann auch zu respektieren."

Für Sammers Auftritte als Experte hat Watzke derweil ein großes Kompliment übrig, ebenso für die regelmäßigen Äußerungen von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Das Duo sei insbesondere in der Spielanalyse "auf dem allerhöchsten Niveau unterwegs", sagte der 65-Jährige, der Ende des kommenden Jahres aus seinem Amt ausscheidet: "Alles, was die beiden sagen, ist wirklich total fundiert und top." Sky-Experte Matthäus sorgt mit seinen klaren Positionen immer wieder für Diskussionen in der Branche.

(N.Loginovsky--DTZ)

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