Deutsche Tageszeitung - Noch immer keine Diagnose bei Brandt vor Duell mit Bayern

Noch immer keine Diagnose bei Brandt vor Duell mit Bayern


Noch immer keine Diagnose bei Brandt vor Duell mit Bayern
Noch immer keine Diagnose bei Brandt vor Duell mit Bayern / Foto: © SID

Borussia Dortmunds Trainer Nuri Sahin muss aller Wahrscheinlichkeit nach im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky) auf Julian Brandt verzichten. Bei dem "außergewöhnlichen Spieler" gebe es noch immer keine Diagnose. Erst im Laufe des Tages soll die Schwere der Oberschenkelverletzung aus dem Champions-League-Duell bei Dinamo Zagreb (3:0) feststehen.

Textgröße ändern:

"Es ist sehr, sehr schwer, ihn eins zu eins zu ersetzen", sagte Sahin und nannte Brandt "für uns super wichtig". Einsatzfähig ist dagegen Serhou Guirassy. "Die Statik des Spiels ändert sich, wenn man einen Spieler wie Serhou hat", lobte der 36-Jährige: "Er ist einer der besten Stürmer, die es gerade gibt. Ich würde gegen keinen Spieler der Welt Serhou austauschen. Serhou ist mein Spieler, ich könnte nicht noch dankbarer sein."

Sahin wollte sich mit Kampfansagen zurückhalten, bezeichnete es aber dann doch als den "Anspruch, dass wir zu Hause gewinnen wollen". Angesichts der Heimstärke gebe es "keine Grund, nicht selbstbewusst zu sein".

Aktuell trennen die beiden Teams zehn Punkte, das direkte Duell sei "sehr, sehr gut" geeignet, um den Rückstand zu verkürzen. "Wir werden und müssen morgen mutig sein", sagte Sahin: "Ich brauche keine Aussagen, um meine Spieler zu motivieren. Wir haben unsere eigene innere Motivation und Ansprüche, denen wir nicht immer gerecht geworden sind."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist vom "totalen Krieg" die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag wurde ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Das teilte die UEFA in einem Statement mit.

Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Nach SID-Informationen wurde auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Dies hatte zuerst die britische Zeitung The Times berichtet.

Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports

Fifa-Boss Gianni Infantino stößt mit seinen Plänen zum Teilverkauf der Fußball-WM auch in der deutschen Politik auf massive Kritik. Sportpolitiker von Koalition und Opposition warnten am Donnerstag vor einem Ausverkauf des Sports und forderten den Weltfußballverband zum Umdenken auf. Der Fußball sei "ein weltumspannendes Kulturgut", das "vor allem den Fans gehört", sagte der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer.

Textgröße ändern: