Deutsche Tageszeitung - Freund: FC Bayern "fühlt sich geeint an"

Freund: FC Bayern "fühlt sich geeint an"


Freund: FC Bayern "fühlt sich geeint an"
Freund: FC Bayern "fühlt sich geeint an" / Foto: © SID

Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund sieht den Fußball-Rekordmeister nach einer völlig verkorksten Saison wieder klar auf Kurs. "Es ist immer unruhig beim FC Bayern, wenn man keine Titel gewinnt. Aber es fühlt sich aktuell sehr gut an", sagte Freund vor dem Bundesliga-Topspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund.

Textgröße ändern:

Freund lobte eine "sehr gute Energie" beim FC Bayern. "Alle denken und rudern in eine Richtung. Das fühlen wir nach innen und verkörpern es nach außen. Der Verein fühlt sich geeint an", betonte der Österreicher. Im vergangenen Jahr hatten den Klub immer wieder auch interne Querelen beschäftigt, gerade die leidige Trainersuche hatte für erhebliche Kontroversen gesorgt.

Einen "großen Anteil" am aktuellen Aufschwung schreibt Freund Trainer Vincent Kompany zu. Der 38 Jahre alte Belgier sei ein "wichtiger Puzzlestein, warum es sich aktuell so gut anfühlt. Er ist ein absoluter Teamplayer, er nimmt die Leute mit, er beschäftigt sich mit allen Komponenten. Wir sind sehr happy." Schon zuletzt hatte der Münchner Sportdirektor von einem "absoluten Glücksgriff" geschwärmt.

Den "Klassiker" in Dortmund bezeichnete Freund als "großes und ganz wichtiges Spiel. Wir wollen unbedingt in Dortmund gewinnen." Für den FC Bayern sei es "eine sehr, sehr spezielle Woche mit drei großen und sehr wichtigen Spielen". Damit meinte er das 1:0 in der Champions League gegen Paris Saint Germain, den Kracher beim BVB und den Pokal-Gipfel am Dienstag gegen Meister Bayer Leverkusen.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist vom "totalen Krieg" die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag wurde ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Das teilte die UEFA in einem Statement mit.

Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Nach SID-Informationen wurde auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Dies hatte zuerst die britische Zeitung The Times berichtet.

Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports

Fifa-Boss Gianni Infantino stößt mit seinen Plänen zum Teilverkauf der Fußball-WM auch in der deutschen Politik auf massive Kritik. Sportpolitiker von Koalition und Opposition warnten am Donnerstag vor einem Ausverkauf des Sports und forderten den Weltfußballverband zum Umdenken auf. Der Fußball sei "ein weltumspannendes Kulturgut", das "vor allem den Fans gehört", sagte der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer.

Textgröße ändern: