Deutsche Tageszeitung - Norris holt letzte Pole der Saison - Hülkenberg überrascht

Norris holt letzte Pole der Saison - Hülkenberg überrascht


Norris holt letzte Pole der Saison - Hülkenberg überrascht
Norris holt letzte Pole der Saison - Hülkenberg überrascht / Foto: © SID

Matchball für McLaren: Formel-1-Pilot Lando Norris hat sich die letzte Pole Position der Saison gesichert und seinem Rennstall den Weg zum ersten Titel in der Team-WM seit 26 Jahren geebnet. Der Brite brannte am Samstag in Abu Dhabi in 1:22,595 Minuten die schnellste Runde in den Asphalt. Teamkollege Oscar Piastri (Australien) musste sich um knapp zwei Zehntel geschlagen geben und machte die erste Startreihe für McLaren perfekt. Dritter wurde Ferraris Carlos Sainz (Spanien) - dennoch lief es für McLarens Konkurrenten nicht nach Plan. Dahinter überraschte Nico Hülkenberg in seinem Haas mit einem herausragenden vierten Platz.

Textgröße ändern:

Weil Ferrari-Star Charles Leclerc in Q2 auf seiner schnellen Runde in Kurve eins Zentimeter abseits der Strecke unterwegs war, wurde seine Zeit gestrichen. Der Monegasse fiel im Klassement auf Rang 14 zurück, kassierte für das Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) wegen einer neuen Batterie allerdings zudem eine Zehn-Plätze-Strafe - startet also als Letzter. Sainz, der nach dem Rennen die Scuderia verlässt, konnte immerhin leicht den Anschluss halten. Platz fünf ging an Weltmeister Max Verstappen (Niederlande) in seinem Red Bull.

Rekord-Champion Lewis Hamilton erlebte indes ein Horror-Qualifying. Ausgerechnet an seinem letzten Rennwochenende für Mercedes schied er schon im Q1 aus. Weil sich in den entscheidenden Minuten im Frontflügel des Briten ein Poller, der auf der Strecke lag, verfing, landete er nur auf Platz 18. "Ich habe das voll vermasselt, Jungs" und "das war richtig schlecht", funkte Hamilton. Ab 2025 geht er für Ferrari an den Start.

Der Emmericher Hülkenberg brillierte hingegen in seinem letzten Qualifying für sein Team. Ab 2025 geht er für Sauber bzw. Audi an den Start. Weil er aber in Q2 in der Boxengasse überholte, könnte ihm noch eine Strafe drohen. Sie käme zur Unzeit: Gemeinsam mit Teamkollege Kevin Magnussen - der ebenfalls den US-Rennstall verlässt - kämpft er noch gegen Alpine um Platz sechs in der Team-WM. Der Däne fiel gegen Hülkenberg auf Platz 15 deutlich ab.

Beim französischen Rennstall lief es lediglich für Pierre Gasly nach Plan. Der Franzose setzte die sechstschnellste Zeit. Teamkollege und Grand-Prix-Debütant Jack Doohan (Australien) wurde Letzter. In der Konstrukteurswertung liegt der französische Rennstall fünf Punkte vor Haas.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Ticketrekord: Deutscher Profifußball gefragt wie nie

Die Begeisterung für den deutschen Profifußball hält an: Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben in der abgelaufenen Saison 2025/2026 einen Ticketrekord aufgestellt. Die 36 Profiklubs setzten insgesamt 21.404.258 Tickets ab, der Schnitt betrug 34.974 pro Spiel - so hoch wie noch nie.

Nach einem Spieltag: Zorniger in Odense entlassen

Alexander Zorniger ist nach nur einem Spieltag als Trainer des dänischen Fußball-Erstligisten Odense BK entlassen worden. Dem dreimaligen Meister und Zorniger sei es in Gesprächen "nicht gelungen, eine gemeinsame Ausrichtung für den Verein zu finden", sagte Sportdirektor Troels Bech. Odense war mit einem 0:1 bei Viborg FF in die Saison gestartet.

Basketball: Bayern holt US-Forward Norris

Basketball-Bundesligist Bayern München hat den US-Forward Miles Norris verpflichtet. Der 26-Jährige erhält einen Vertrag bis 2028. In der vergangenen Saison war der Kalifornier für den FC Barcelona aktiv, 2025 stand Norris kurzzeitig bei den Boston Celtics in der NBA unter Vertrag und kam dort auf drei Einsätze.

Fecht-WM: Eifler-Gold glänzt allein

Keine weitere Medaille für den Deutschen Fechter-Bund: Nach dem sensationellen WM-Triumph von Säbelfechterin Larissa Eifler am Sonntag blieb für die deutsche Mannschaft weiteres Edelmetall aus. Sowohl die Florett-Equipe der Frauen als auch das Säbelteam der Männer schieden am Abschlusstag im Achtelfinale aus. Damit endet die WM in Hongkong für den DFeB mit einer einzigen Goldmedaille, die ein Ausreißer nach oben blieb.

Textgröße ändern: