Deutsche Tageszeitung - Nur ein Pünktchen: TSG verharrt in der Krise

Nur ein Pünktchen: TSG verharrt in der Krise


Nur ein Pünktchen: TSG verharrt in der Krise
Nur ein Pünktchen: TSG verharrt in der Krise / Foto: © IMAGO/SID

Nur ein Punkt im badischen Duell: Die TSG Hoffenheim kann sich auch unter dem neuen Trainer Christian Ilzer nicht aus ihrer Krise befreien. Nach drei Pflichtspielpleiten in Folge holten die Kraichgauer zwar einen Rückstand gegen den SC Freiburg auf, kamen zum Abschluss des 13. Spieltags der Fußball-Bundesliga aber dennoch nur zu einem 1:1 (0:0).

Textgröße ändern:

Jungstar Tom Bischof traf für Hoffenheim (73.), Matthias Ginter (68.) hatte den SC in Führung gebracht. Die TSG, die wie Freiburg unter der Woche im Pokal-Achtelfinale scheiterte, hat nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am Donnerstag müssen die Hoffenheimer in der Europa League gegen FCSB Bukarest ran. Die Freiburger verpassten den Sprung auf Platz fünf und sind Siebter.

"Es ist zuletzt zu viel passiert, was gar nicht passt und uns den Weg erschwert", sagte Ilzer, der Mitte November die Nachfolge von Pellegrino Matarazzo angetreten hat, kurz vor dem Anpfiff bei DAZN mit Blick auf die zurückliegenden Niederlagen: "Unser primäres Ziel muss es sein, von den Abstiegsrängen wegzukommen. Dann müssen wir uns Schritt für Schritt entwickeln."

Die 22.027 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen eine Anfangsphase ohne echte Höhepunkte. Lediglich Gäste-Stürmer Michael Gregoritsch sorgte für den Hauch von Gefahr (3.). Ansonsten passierte in der ersten Viertelstunde kaum etwas vor den Toren.

In der 18. Minute war es wieder Gregoritsch, der diesmal eine Kopfballchance nicht nutzen konnte. Die Hoffenheimer, die unter anderem ohne Ihlas Bebou, Marius Bülter, Florian Grillitsch, Ozan Kabak und Grischa Prömel auskommen mussten, hatten in den ersten 20 Minuten nichts in der Offensive zu bieten.

Auch nach einer knappen halben Stunde blieb der Auftritt der Gastgeber erschreckend schwach. Die Freiburger, bei denen der rotgesperrte Junior Adamu fehlte, passten sich allerdings ihrem Gegner an. Die Partie war in dieser Phase ein echter Langweiler.

Das änderte sich erst in der 32. Minute, als der Hoffenheimer Jacob Bruun Larsen per Kopf die bis dahin beste Gelegenheit des Spiels vergab. Kurz vor der Pause musste SC-Torwart Noah Atubolu einen Distanzschuss von Valentin Gendrey parieren (44.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten beide Mannschaften immerhin für kurze Zeit die Schlagzahl. Andrej Kramaric für Hoffenheim (49.) und Lucas Höler für Freiburg hatten gute Möglichkeiten (51.).

Nach einer Stunde brachte SC-Trainer Julian Schuster seinen Routinier Vincenzo Grifo. Kurz darauf hatte Bruun Larsen die TSG-Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Atubolu (66.). Nur wenig später fand Grifo mit seinem Freistoß den aufgerückten Ginter. Der umworbene Bischof konnte ausgleichen. Nationalkeeper Oliver Baumann rettete spät im TSG-Tor gegen Eren Dinkci (90.).

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Ticketrekord: Deutscher Profifußball gefragt wie nie

Die Begeisterung für den deutschen Profifußball hält an: Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben in der abgelaufenen Saison 2025/2026 einen Ticketrekord aufgestellt. Die 36 Profiklubs setzten insgesamt 21.404.258 Tickets ab, der Schnitt betrug 34.974 pro Spiel - so hoch wie noch nie.

Nach einem Spieltag: Zorniger in Odense entlassen

Alexander Zorniger ist nach nur einem Spieltag als Trainer des dänischen Fußball-Erstligisten Odense BK entlassen worden. Dem dreimaligen Meister und Zorniger sei es in Gesprächen "nicht gelungen, eine gemeinsame Ausrichtung für den Verein zu finden", sagte Sportdirektor Troels Bech. Odense war mit einem 0:1 bei Viborg FF in die Saison gestartet.

Basketball: Bayern holt US-Forward Norris

Basketball-Bundesligist Bayern München hat den US-Forward Miles Norris verpflichtet. Der 26-Jährige erhält einen Vertrag bis 2028. In der vergangenen Saison war der Kalifornier für den FC Barcelona aktiv, 2025 stand Norris kurzzeitig bei den Boston Celtics in der NBA unter Vertrag und kam dort auf drei Einsätze.

Fecht-WM: Eifler-Gold glänzt allein

Keine weitere Medaille für den Deutschen Fechter-Bund: Nach dem sensationellen WM-Triumph von Säbelfechterin Larissa Eifler am Sonntag blieb für die deutsche Mannschaft weiteres Edelmetall aus. Sowohl die Florett-Equipe der Frauen als auch das Säbelteam der Männer schieden am Abschlusstag im Achtelfinale aus. Damit endet die WM in Hongkong für den DFeB mit einer einzigen Goldmedaille, die ein Ausreißer nach oben blieb.

Textgröße ändern: