Deutsche Tageszeitung - Studie: Bayern weiter beliebtester Fußballklub in Deutschland

Studie: Bayern weiter beliebtester Fußballklub in Deutschland


Studie: Bayern weiter beliebtester Fußballklub in Deutschland
Studie: Bayern weiter beliebtester Fußballklub in Deutschland / Foto: © SID

Rekordmeister Bayern München ist erneut zum "beliebtesten" Fußballklub in Deutschland gekürt worden. Bei einer Studie der Managementberatung SLC mit insgesamt über 30.000 Befragten landeten die Münchner in der vergangenen Saison 2023/24 mit 298 von maximal erreichbaren 324 Punkten deutlich vor Borussia Dortmund (279) und Bayer Leverkusen (237). In der zehnten Ausgabe schaffte es der FCB damit zum neunten Mal auf Platz eins - erstmals auch ohne Titel.

Textgröße ändern:

Die "Beliebtheit" wurde anhand von sieben objektiven (Fanklubs, Sky-Reichweite, Stadionbesucher, Auswärtsattraktivität, Social Media, Mitglieder, Sponsoring) und elf subjektiven (z.B. Zufriedenheit, Attraktivität, Professionalität, Image) Kategorien gemessen. Demnach gehörten die Bayern bei 15 der 18 Kategorien zu den Top drei und belegten bei sechs der sieben objektiven Kriterien Rang eins.

Der BVB sicherte sich wie schon in den vergangenen neun Jahren den Spitzenplatz in der Kategorie Liga-Beliebtheit. Den größten Sprung machte Double-Sieger Leverkusen (von Platz zwölf im Vorjahr) - und ragte dabei vor allem in den Kategorien Kundenzufriedenheit, Professionalität des Managements und Attraktivität des Fußballs heraus.

Die Top fünf komplettieren Vizemeister VfB Stuttgart (4. Platz/211 Punkte) und der SC Freiburg (5./210). Union Berlin zählt dagegen zu den Verlierern der Studie, die Eisernen landeten nach Rang vier im Vorjahr nur auf dem elften Platz im Beliebtheitsranking.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist vom "totalen Krieg" die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag wurde ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Das teilte die UEFA in einem Statement mit.

Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Nach SID-Informationen wurde auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Dies hatte zuerst die britische Zeitung The Times berichtet.

Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports

Fifa-Boss Gianni Infantino stößt mit seinen Plänen zum Teilverkauf der Fußball-WM auch in der deutschen Politik auf massive Kritik. Sportpolitiker von Koalition und Opposition warnten am Donnerstag vor einem Ausverkauf des Sports und forderten den Weltfußballverband zum Umdenken auf. Der Fußball sei "ein weltumspannendes Kulturgut", das "vor allem den Fans gehört", sagte der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer.

Textgröße ändern: