Deutsche Tageszeitung - kicker: Alonso als "Persönlichkeit des Jahres" ausgezeichnet

kicker: Alonso als "Persönlichkeit des Jahres" ausgezeichnet


kicker: Alonso als "Persönlichkeit des Jahres" ausgezeichnet
kicker: Alonso als "Persönlichkeit des Jahres" ausgezeichnet / Foto: © SID

Xabi Alonso (43) ist vom Fachmagazin kicker zur Persönlichkeit des Jahres 2024 gekürt worden. Der Coach des deutschen Double-Gewinners Bayer Leverkusen habe mit seinem Team "Historisches" geschafft und gleichzeitig als "Trainer und Mensch" beeindruckt, hieß es in der Begründung der kicker-Redaktion. Alonso tritt die Nachfolge von Heidenheims Trainer Frank Schmidt an.

Textgröße ändern:

Alonso habe "immer das Leverkusener Team und sein Team hinter dem Team, aber nie sich selbst in den Mittelpunkt" gestellt, schrieb der kicker: Nach seinen Triumphen als Profi habe er sich diese Haltung als Trainer beibehalten. "Und das hebt ihn wohltuend ab – und hervor."

Alonso habe ihn "tief beeindruckt – als Mensch", sagte Schmidt, der im Vorjahr ausgezeichnet worden war: "Dass Xabi bei all den vielen großen Erfolgen, die er errungen hat, jedem Respekt entgegenbringt, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Aura, die er ausstrahlt, davon können wir in unserer Gesellschaft mehr gebrauchen."

Zum 35. Mal kürte der kicker die Persönlichkeit des Jahres, der erste Gewinner war Franz Beckenbauer nach dem WM-Triumph 1990 als Teamchef. Gesucht werden Menschen, die neben sportlicher Erfolge auch "mit ihrer Tätigkeit und Haltung im deutschen Fußball oder für den deutschen Fußball vielfach herausragend gewirkt" haben, schreibt das Fachmagazin.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"

FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigt sein Vorhaben, Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu veräußern. "Es ist ein Vorschlag, ein Angebot, Teil eines demokratischen Beratungsprozesses", sagte Infantino in einem Video, das der Weltverband am Mittwochabend veröffentlichte. "Es ist eine Gelegenheit, aber keine Verpflichtung."

Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"

Roberto Mancini hat seine zweite Amtszeit als italienischer Fußball-Nationaltrainer mit einer Entschuldigung begonnen. 2023 zurückzutreten und nach Saudi-Arabien zu gehen, "war ein Fehler und es tut mir leid", sagte Mancini während seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch.

"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Investorenpläne des Fußball-Weltverbands FIFA scharf kritisiert. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte Neuendorf in einem Interview mit der Sportschau und dem ZDF.

Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik

Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren sorgen international für heftige Kritik. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der Fifa als absoluten Angriff auf den Fußball an", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Hans-Joachim Watzke, dem Magazin "Kicker" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Hände weg von unserem Spiel", warnte auch EU-Sportkommissar Glenn Micallef.

Textgröße ändern: