Deutsche Tageszeitung - Rüdiger: "Für Real zu spielen, ist ein Traum"

Rüdiger: "Für Real zu spielen, ist ein Traum"


Rüdiger: "Für Real zu spielen, ist ein Traum"
Rüdiger: "Für Real zu spielen, ist ein Traum" / Foto: © SID

Nationalspieler Antonio Rüdiger empfindet es als große Ehre, für den spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid aufzulaufen. "Für Real Madrid zu spielen, ist nach wie vor mehr als nur ein Traum und fühlt sich auch heute immer noch manchmal surreal an", sagte der Innenverteidiger dem SID.

Textgröße ändern:

Der 31-Jährige war 2022 vom FC Chelsea zu den Königlichen gewechselt. "Dass ich es geschafft habe, mich hier sogar auch als Stammkraft durchzusetzen und so eine Anerkennung zu erhalten wie die Wahl in die beste FIFA-Mannschaft des Jahres, macht mich unfassbar stolz und glücklich", sagte Rüdiger. Die Herausforderung Real Madrid sei "von Tag zu Tag etwas ganz besonderes und motiviert mich immer wieder aufs neue". Real sei schließlich "der größte und bekannteste Verein der Welt", jeder kenne "das legendäre weiße Trikot". Dieses Woche für Woche tragen zu dürfen, das sei "immer noch überragend".

Rüdiger hat mit Chelsea und Real die Champions League gewonnen. Als besten Verteidiger der Welt sieht er sich aber nicht: "Egal, was noch kommt, ich würde mich niemals selbst so bezeichnen. Das sollen andere bewerten." Sein erstes Jahr in Spanien sei "sicherlich noch nicht optimal" gewesen, letzte Saison habe es "schon deutlich besser ausgesehen". In dieser Spielzeit würden die entscheidenden Wochen und Monate erst noch anstehen: "Aber ich fühle mich extrem gut und werde alles dafür tun, dass wir als Team am Ende wieder ganz oben stehen."

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"

Roberto Mancini hat seine zweite Amtszeit als italienischer Fußball-Nationaltrainer mit einer Entschuldigung begonnen. 2023 zurückzutreten und nach Saudi-Arabien zu gehen, "war ein Fehler und es tut mir leid", sagte Mancini während seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch.

"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Investorenpläne des Fußball-Weltverbands FIFA scharf kritisiert. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte Neuendorf in einem Interview mit der Sportschau und dem ZDF.

Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik

Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren sorgen international für heftige Kritik. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der Fifa als absoluten Angriff auf den Fußball an", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Hans-Joachim Watzke, dem Magazin "Kicker" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Hände weg von unserem Spiel", warnte auch EU-Sportkommissar Glenn Micallef.

Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf das Vorhaben des Weltverbandes FIFA reagiert, Anteile der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. "Die Entscheidung über die Organisation und Vermarktung sportlicher Wettbewerbe liegt natürlich in der Verantwortung der Sportverbände. Da respektiert die Bundesregierung selbstverständlich auch die Autonomie des Sports und die Unabhängigkeit der Sportverbände, die wirklich ein hohes Gut sind", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer.

Textgröße ändern: