Deutsche Tageszeitung - Tournee: Freund sieht Österreicher "eindeutig" als Favoriten

Tournee: Freund sieht Österreicher "eindeutig" als Favoriten


Tournee: Freund sieht Österreicher "eindeutig" als Favoriten
Tournee: Freund sieht Österreicher "eindeutig" als Favoriten / Foto: © IMAGO/Memmler/SID

Der einstige Gesamtweltcupsieger Severin Freund (36) sieht bei Vierschanzentournee die österreichischen Skispringer "ziemlich eindeutig in der Favoritenrolle". "Mit welcher Breite sie da vorne dabei sind, das ist speziell und die beste Ausgangslage", sagte Freund der Abendzeitung. Doch auch der deutsche Hoffnungsträger Pius Paschke zähle zu den Favoriten.

Textgröße ändern:

Der 34-Jährige führt den Gesamtweltcup vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf (Qualifikation am Samstag, Wettkampf am Sonntag, jeweils 16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) vor den Österreichern Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Stefan Kraft an. "Wenn du in Gelb zur Tournee fährst, hast du bis dahin erst einmal alles richtig gemacht", sagte Freund: "Das ist eigentlich die beste Variante."

Daran ändere auch die verpatzte Generalprobe am vergangenen Wochenende in Engelberg nichts. Dort hatte sich Paschke bei einem österreichischen Dreifachsieg im abschließenden Springen mit Platz 18 begnügen müssen. "Manchmal ist es sogar besser, wenn man da ein Wochenende hat, wo es nicht so lief", sagte Freund. Generell würde sich der einstige Tournee-Zweite (2015/16) um Paschke "relativ wenig Sorgen" machen: "So wie Pius im Moment technisch springt, kann es auf allen Schanzen sehr gut funktionieren."

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Investorenpläne des Fußball-Weltverbands FIFA scharf kritisiert. Es sei "ein fatales Zeichen, die Fußball-WM für Investoren zu öffnen. Der Fußball lebt von der Akzeptanz der Gesellschaft, wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen", sagte Neuendorf in einem Interview mit der Sportschau und dem ZDF.

Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik

Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren sorgen international für heftige Kritik. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der Fifa als absoluten Angriff auf den Fußball an", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Hans-Joachim Watzke, dem Magazin "Kicker" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Hände weg von unserem Spiel", warnte auch EU-Sportkommissar Glenn Micallef.

Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf das Vorhaben des Weltverbandes FIFA reagiert, Anteile der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. "Die Entscheidung über die Organisation und Vermarktung sportlicher Wettbewerbe liegt natürlich in der Verantwortung der Sportverbände. Da respektiert die Bundesregierung selbstverständlich auch die Autonomie des Sports und die Unabhängigkeit der Sportverbände, die wirklich ein hohes Gut sind", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer.

Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren

Nathaniel Brown hielt stolz die Nummer 11 in die Kameras, die beim FC Bayern schon Stars wie Karl-Heinz-Rummenigge, Stefan Effenberg oder Champions-League-Finalheld Kingsley Coman getragen hatten. Und auch die salbungsvollen Worte von Max Eberl hörte der Münchner Neuzugang nur zu gerne.

Textgröße ändern: