Deutsche Tageszeitung - Ohne Havertz: Arsenal hält Kontakt zu Liverpool

Ohne Havertz: Arsenal hält Kontakt zu Liverpool


Ohne Havertz: Arsenal hält Kontakt zu Liverpool
Ohne Havertz: Arsenal hält Kontakt zu Liverpool / Foto: © SID

Auch ohne den erkrankten Fußball-Nationalspieler Kai Havertz hat der FC Arsenal am Neujahrstag einen Pflichtsieg gefeiert und ist wieder erster Verfolger des FC Liverpool. Am 19. Spieltag der Premier League gewannen die Gunners beim FC Brentford nach Anlaufschwierigkeiten mit 3:1 (1:1) und zogen wieder am Überraschungsteam Nottingham Forest vorbei auf Rang zwei. Liverpool ist den Londonern sechs Punkte voraus und hat ein Spiel weniger bestritten.

Textgröße ändern:

Havertz habe sich "nicht gut gefühlt", sagte Arsenal-Teammanager Mikel Arteta vor der Partie, auch "einigen anderen" gehe es ähnlich wie dem Offensivstar aus Deutschland. Zugleich rotierte der Spanier Arteta angesichts der anstehenden Belastungen - der FC Arsenal bestreitet im Januar neun Spiele - ein wenig, Declan Rice etwa fand sich auf der Bank wieder.

Brentford mit Vitaly Janelt in der Startelf und dem eingewechselten Kevin Schade ging im Community Stadium durch Bryan Mbeumo (13.) in Führung. Vorausgegangen waren ein schlampiger Pass von Arsenal-Spielmacher Martin Ödegaard und ein passives Defensivverhalten der Londoner.

Arsenal erhöhte in der Folge den Druck auf das Tor des früheren Freiburgers Mark Flekken. Der Niederländer konnte in der 29. Minute einen Fernschuss nur in die Mitte parieren, dort stand Gabriel Jesus und köpfte ein. Nach dem Seitenwechsel machten die Gunners per Doppelschlag durch den spanischen Europameister Mikel Merino (50.), bei dem Flekken nicht gut aussah, und Gabriel Martinelli (53.) alles klar. Danach kontrollierte Arsenal das Geschehen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik

Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren sorgen international für heftige Kritik. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der Fifa als absoluten Angriff auf den Fußball an", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Hans-Joachim Watzke, dem Magazin "Kicker" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Hände weg von unserem Spiel", warnte auch EU-Sportkommissar Glenn Micallef.

Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf das Vorhaben des Weltverbandes FIFA reagiert, Anteile der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. "Die Entscheidung über die Organisation und Vermarktung sportlicher Wettbewerbe liegt natürlich in der Verantwortung der Sportverbände. Da respektiert die Bundesregierung selbstverständlich auch die Autonomie des Sports und die Unabhängigkeit der Sportverbände, die wirklich ein hohes Gut sind", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer.

Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren

Nathaniel Brown hielt stolz die Nummer 11 in die Kameras, die beim FC Bayern schon Stars wie Karl-Heinz-Rummenigge, Stefan Effenberg oder Champions-League-Finalheld Kingsley Coman getragen hatten. Und auch die salbungsvollen Worte von Max Eberl hörte der Münchner Neuzugang nur zu gerne.

"Zutiefst besorgt": Auch CONCACAF und AFC kritisieren FIFA

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) haben auch die Kontinentalverbände CONCACAF und AFC Kritik an den Plänen des Weltverbandes FIFA, Teil der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, geäußert. Insbesondere den aus ihrer Sicht intransparenten Prozess rückte die CONCACAF in den Fokus: "Wir sind zutiefst besorgt über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens", teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik gegenüber dem englischen Guardian mit.

Textgröße ändern: