Deutsche Tageszeitung - Heidenheim verpflichtet KSC-Torjäger Siwsiwadse

Heidenheim verpflichtet KSC-Torjäger Siwsiwadse


Heidenheim verpflichtet KSC-Torjäger Siwsiwadse
Heidenheim verpflichtet KSC-Torjäger Siwsiwadse / Foto: © SID

Der angeschlagene Bundesligist 1. FC Heidenheim verstärkt sich noch einmal für den Abstiegskampf. Zweitliga-Toptorjäger Budu Siwsiwadse (30) wechselt vom Karlsruher SC auf die Ostalb. Der georgische Nationalspieler erhält beim Bundesliga-16. einen langfristigen Vertrag bis 2029. Die Ablöse für den 30-Jährigen, dessen Vertrag beim KSC im Sommer ausgelaufen wäre, soll bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Zudem steht Frans Krätzig laut Sky und Bild vor einer Leihe vom FC Bayern nach Heidenheim.

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EM-Teilnehmer Siwsiwadse sei bereits letzte Saison beim KSC "absoluter Leistungsträger gewesen und konnte sich dann in der aktuellen Hinrunde mit zwölf Toren in 17 Spielen nochmals steigern. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass er unserer Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt sofort weiterhelfen kann", sagte FCH-Vorstandschef Holger Sanwald.

U21-Nationalspieler Krätzig war zuletzt vom deutschen Rekordmeister an den VfB Stuttgart ausgeliehen gewesen. Am Donnerstag war die Leihe aber vorzeitig beendet worden.

Heidenheim absolviert derzeit ein Trainingslager in Algorfa in Spanien. Der FCH, in der Conference League immerhin in den Achtelfinal-Play-offs, hatte aus den vergangenen zehn Bundesligaspielen nur einen Punkt geholt, die letzten sieben Partien in Folge sogar verloren.

Trainer Frank Schmidt hatte zum Jahresstart deshalb die Rückkehr zu alten Tugenden gefordert. "Wir wollen uns wieder zurück zu unserer FCH-DNA verändern. Das hat zum Beispiel mit Zweikampfverhalten und der Bereitschaft ans Maximum zu gehen zu tun", sagte Schmidt. Es gehe "aber auch darum im Spiel mit Ball Lösungen zu finden. Wir müssen viele Dinge verändern und daran arbeiten wir jetzt."

Heidenheim startet am 11. Januar gegen Union Berlin ins neue Jahr. Am 8. Januar kehrt der FCH aus dem Trainingslager zurück. Ein Testspiel ist nicht geplant.

(P.Tomczyk--DTZ)

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