Deutsche Tageszeitung - "Da geht was": Becker glaubt an Zverevs Finaleinzug

"Da geht was": Becker glaubt an Zverevs Finaleinzug


"Da geht was": Becker glaubt an Zverevs Finaleinzug
"Da geht was": Becker glaubt an Zverevs Finaleinzug / Foto: © SID

Tennislegende Boris Becker glaubt an einen Finaleinzug von Alexander Zverev bei den Australian Open. "Favorit" sei zwar Gegner Novak Djokovic, "aber ich glaube, bei Sascha Zverev, da geht was", sagte der 57-Jährige bei Eurosport. Der Hamburger kämpft am Freitag (Eurosport) um sein erstes Endspiel in Down Under, bei einem Grand-Slam-Turnier konnte er aber noch nie gegen den serbischen Superstar triumphieren. Leicht wird es gegen Djokovic auch dieses Mal nicht.

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Für Zverev sei es wichtig, "dass er das Tempo bestimmt und die Initiative übernimmt. Denn wenn Djokovic dich laufen lässt, dann hast Du keine Chance", so Becker. Der Leimener kennt sich bestens aus, von Ende 2013 bis Ende 2016 war er Trainer des Grand-Slam-Rekordsiegers (24). Mit 37 sei Djokovic aber, "wenn das Match in die Länge geht, nicht mehr ganz so stark, wie er das noch vor zwei oder drei Jahren war."

Zverev zeichne hingegen seine Kondition aus. "Man nennt ihn auch Marathon-Mann, weil er schon so oft über fünf Sätze gehen musste", so Becker. Für den Australian-Open-Sieger von 1991 und 1996 ist der Matchplan klar. "Sascha muss bei der Sache bleiben, seine Stärken rüberbringen - seinen Aufschlag, seine Grundlinienschläge, auch seine Fitness."

Schon im vergangenen Jahr hatte Zverev zum zweiten Mal in seiner Karriere im Halbfinale von Melbourne gestanden. Damals unterlag er allerdings Daniil Medwedew in fünf Sätzen.

(Y.Leyard--DTZ)

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