Deutsche Tageszeitung - Euro-Aus ganz nah: Hoffenheim verliert gegen Tottenham

Euro-Aus ganz nah: Hoffenheim verliert gegen Tottenham


Euro-Aus ganz nah: Hoffenheim verliert gegen Tottenham
Euro-Aus ganz nah: Hoffenheim verliert gegen Tottenham / Foto: © SID

Die kriselnde TSG Hoffenheim steht in der Europa League kurz vor dem Aus. Das Team von Trainer Christian Ilzer unterlag gegen Tottenham Hotspur nach schwachem Start mit 2:3 (0:2) und verliert mit lediglich sechs Punkten das Minimalziel Play-offs aus den Augen. Selbst mit einem Sieg im letzten Spiel am kommenden Donnerstag (21.00 Uhr) bei RSC Anderlecht dürfte es kaum noch für einen Platz unter den besten 24 reichen.

Textgröße ändern:

Nach dem Hoffnungsschimmer in der Liga mit dem Sieg in Kiel präsentierten sich die Kraichgauer anfangs ähnlich leblos und konfus wie in der vorangegangen Negativserie von neun Partien ohne Sieg, die Tore durch Anton Stach (68.) und David Mokwa (88.) halfen letztlich nicht. James Maddison (3.) und Doppelpacker Heung-Min Son (22./77.) trafen für den Favoriten, das Fehlen des verletzten Timo Werner fiel beim zuletzt schwächelnden englischen Topklub nicht ins Gewicht.

Die Marschroute vor dem Duell der Tabellenfünfzehnten aus Bundesliga und Premier League war klar: "Wir haben eine Drucksituation gegen einen internationalen Topgegner. Aufgrund der Tabellensituation müssen wir gewinnen", sagte Ilzer energisch. Doch sein Team legte einen Fehlstart hin: Nach langem Pass von Pedro Porro lief Maddison Gegenspieler Kevin Akpoguma davon, dann drosch er mit dem zweiten Kontakt den Ball per Dropkick vorbei an Oliver Baumann ins Netz.

Die TSG wackelte in der Anfangsphase bedenklich, bei den Chancen von Richarlison (12.), Porro (14.) und Son (16.) hätte bereits ein zweiter Gegentreffer fallen können. Abgefälscht von Pavel Kaderabek machte es der Südkoreaner kurze Zeit später nach einem Konter besser. Hoffenheim mühte sich um eine Reaktion, bis auf einen Flachschuss des im Sommer zu Bayern wechselnden Tom Bischof (33.) sowie einen Abschluss von Youngster Max Moerstedt (39.) sprang dabei aber nichts Gefährliches heraus.

Im zweiten Durchgang rannte die TSG vor 30.150 Zuschauern unermüdlich an, die von Verletzungsproblemen geplagten Spurs zogen sich weit zurück. Andrej Kramaric traf mit einer Kopfball-Bogenlampe die Latte (54.), dann wurde ein Elfmeter nach vermeintlichem Foul von Keeper Brandon Austin an Moerstedt nach Videobeweis zurückgenommen (62.). Kurz darauf verkürzte Stach für die TSG, Son stellte aber schnell wieder den alten Vorsprung der Gäste her. Dann sorgte Mokwa in der Schlussphase nochmal für Spannung.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Neuer signalisiert: Am Saisonende ist Schluss

Torhüter Manuel Neuer wird seine erfolgreiche Karriere am Ende der kommenden Saison aller Voraussicht nach beenden. "Es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre", sagte der 40 Jahre alte Kapitän des FC Bayern am Dienstag am Rande des Trainingslagers der Münchner am Tegernsee.

FIFA: Infantino plant Verkauf von WM-Anteilen

FIFA-Chef Gianni Infantino will noch mehr Geld aus der Fußball-WM herausholen und Anteile am Turnier an private Investoren abtreten. Wie die Times, der Telegraph und die Financial Times am Dienstag berichteten, plant der Weltverband einen Verkauf von 20 bis 30 Prozent der Anteile an einem noch zu gründenden Unternehmen, das die WM kontrollieren soll. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) übte umgehend scharfe Kritik an dem Plan.

Nach chaotischer Suche: Mancini wieder Italiens Nationaltrainer

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Italien: Mancini kehrt als Nationaltrainer zurück

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Textgröße ändern: