Deutsche Tageszeitung - Langenhan vor Loch: Doppelsieg krönt deutsche Rodel-Revanche

Langenhan vor Loch: Doppelsieg krönt deutsche Rodel-Revanche


Langenhan vor Loch: Doppelsieg krönt deutsche Rodel-Revanche
Langenhan vor Loch: Doppelsieg krönt deutsche Rodel-Revanche / Foto: © IMAGO/Michael Kristen/SID

Max Langenhan und Felix Loch haben das sehr gute Weltcupwochenende der deutschen Rodler bei der WM-Generalprobe in Oberhof mit einem Doppelsieg gekrönt - und sich damit erfolgreich für den Vierfachsieg der Österreicher beim ersten Halt in Langenhans "Wohnzimmer" revanchiert. Am Samstag hatten bereits Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer triumphiert und mit ihrem 55. Weltcupsieg den bisherigen Rekord von Toni Eggert und Sascha Benecken (54) überboten.

Textgröße ändern:

Weltmeister Langenhan, der beim Weltcup in Winterberg in der vergangenen Woche als Zweiter knapp seinen zweiten EM-Titel verpasst hatte, ließ am Sonntag schon im ersten Lauf keinen Zweifel an seinem Erfolg. Am Ende hatte der 25-Jährige vom BRC 05 Friedrichroda 0,239 Sekunden Vorsprung auf Altmeister Loch. Dahinter folgte das österreichische Quartett angeführt von Wolfgang Kindl (+0,362).

Die deutschen Rodler und insbesondere Langenhan können nun mit viel Selbstvertrauen zu den Weltmeisterschaften nach Whistler/Kanada (6. bis 9. Februar) reisen.

In Oberhof sorgten Wendl/Arlt (Berchtesgaden/Königssee) und Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis) bereits am Samstag für den ersten Doppelsieg des Wochenendes. Auch der 55. Weltcupsieg fühle sich an "wie der erste", sagte Wendl. Das erfahrene Duo präsentierte sich einmal mehr in Bestform und stellte auf dem Weg zum zweiten Erfolg nacheinander auch noch einen neuen Bahnrekord auf.

Mitte Dezember hatte das Team von Bundestrainer Patric Leitner an gleicher Stelle noch Top-Platzierungen vermissen lassen, für Langenhan hatte es gar nur für Rang sieben gereicht. Stattdessen hatten die von der deutschen Rodel-Ikone Georg Hackl trainierten Österreicher dominiert und in vier der fünf Wettkämpfe triumphiert.

Im Einsitzer der Frauen hatte es sogar einen österreichischen Doppelsieg gegeben. Doch diesmal war es die fünfmalige Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal), die sich am Samstag hinter der dominanten Madeleine Egle (Österreich) Platz zwei sicherte. Merle Fräbel (Suhl) und Anna Berreiter (Berchtesgaden) rundeten das sehr gute Mannschaftsergebnis der BSD-Frauen auf den Plätzen vier und sechs ab.

Im Doppelsitzer fuhren zudem die zweimaligen Doppelsitzer-Weltmeisterinnen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal (Altenberg/Winterberg) als Zweite und Dajana Eitberger und Magdalena Matschina (Ilmenau/Bad Feilnbach) auf dem Bronzerang weitere Podestplatzierungen ein.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Nach chaotischer Suche: Mancini wieder Italiens Nationaltrainer

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Italien: Mancini kehrt als Nationaltrainer zurück

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Italien sucht den Neuanfang - Mancini vor Rückkehr

Der chaotische Umbruch beim viermaligen Fußball-Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini wurde zunächst als neuer Sportdirektor gehandelt, doch der ehemalige Europameister zeigt kein Interesse. "Ich möchte klarstellen, dass ich mit meiner Rolle bei Juventus glücklich bin und Giovanni Carnevali in seiner Funktion unterstützen möchte", sagte der frühere Nationalspieler.

Italien sucht den Neuanfang

Der chaotische Umbruch beim viermaligen Fußball-Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini wurde zunächst als neuer Sportdirektor gehandelt, doch der ehemalige Europameister zeigt kein Interesse. "Ich möchte klarstellen, dass ich mit meiner Rolle bei Juventus glücklich bin und Giovanni Carnevali in seiner Funktion unterstützen möchte", sagte der frühere Nationalspieler.

Textgröße ändern: