Deutsche Tageszeitung - Wahi der Marmoush-Nachfolger? "Bin ein anderer Spieler"

Wahi der Marmoush-Nachfolger? "Bin ein anderer Spieler"


Wahi der Marmoush-Nachfolger? "Bin ein anderer Spieler"
Wahi der Marmoush-Nachfolger? "Bin ein anderer Spieler" / Foto: © Imago/Jan Huebner/SID

Eintracht Frankfurts Neuzugang Elye Wahi hat bei seinem ersten Auftritt Vergleiche mit Omar Marmoush beiseite geschoben. "Ich habe natürlich verfolgt, was er für eine unfassbare Saison gespielt hat. Ich wünsche ihm einfach das Beste in England", sagte der neue Angreifer, der beim Fußball-Bundesligisten die Lücke schließen soll, die Top-Stürmer Marmoush hinterlassen hat: "Aber wichtig ist, zu sagen, dass Omar Omar ist - und ich bin ein anderer Spieler."

Textgröße ändern:

Mit Topscorer Marmoush, der für insgesamt rund 80 Millionen Euro zum englischen Meister Manchester City gewechselt ist, habe Wahi zuvor nicht gesprochen - dafür aber mit einem weiteren prominenten Stürmer mit Eintracht-Vergangenheit. "Als mir bekannt geworden ist, dass der Verein Interesse hat, habe ich mich mit Randal Kolo Muani ausgetauscht. Er hat mir nur Gutes erzählt", sagte der 22-Jährige: "Das hat auch eine Rolle in meiner Entscheidung gespielt."

In Wahi, der vom französischen Erstligisten Olympique Marseille kam und 26 Millionen Euro gekostet haben soll, lotste Sportvorstand Markus Krösche das nächste Offensiv-Versprechen für die Zukunft in die Mainmetropole. Er sei "ein schneller Spieler, spiele gerne Eins-gegen-Eins und gehe ins Dribbling. Ich bin hier, um Tore zu schießen. Das ist mein Ziel", erklärte der Youngster, der einen Vertrag bis 2030 unterschrieb.

Auf das Zusammenspiel mit seinem französischen Landsmann Hugo Ekitiké freue er sich in der Offensive besonders. Die zwei kennen sich bereits, und ergänzen sich laut Wahi sehr gut: "Er hat viele Fähigkeiten mit seiner Schnelligkeit und ich denke, dass wird gut passen."

Zum Abschluss machte der Offensiv-Allrounder eine bemerkenswerte Ankündigung für die erste Auslandsstation seiner Karriere. "Ich werde versuchen, die Sprache schnell zu lernen", versprach Wahi, "und hoffe, dass ich die nächste PK auf Deutsch geben kann."

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Italien: Mancini kehrt als Nationaltrainer zurück

Roberto Mancini kehrt als Nationaltrainer Italiens zurück. Der 61-Jährige, der die Squadra Azzurra 2021 zum EM-Titel geführt hatte, übernimmt das Amt, das er von 2018 bis 2023 bereits innehatte. Der Verpflichtung des früheren Nationalspielers war ein chaotischer Auswahlprozess vorangegangen. Pep Guardiola und Carlo Ancelotti sagten ab, Andrea Pirlo schien den Posten sicher zu haben, wurde wegen eines Vertrags mit einem russischen Wettanbieter jedoch aussortiert.

Italien sucht den Neuanfang - Mancini vor Rückkehr

Der chaotische Umbruch beim viermaligen Fußball-Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini wurde zunächst als neuer Sportdirektor gehandelt, doch der ehemalige Europameister zeigt kein Interesse. "Ich möchte klarstellen, dass ich mit meiner Rolle bei Juventus glücklich bin und Giovanni Carnevali in seiner Funktion unterstützen möchte", sagte der frühere Nationalspieler.

Italien sucht den Neuanfang

Der chaotische Umbruch beim viermaligen Fußball-Weltmeister Italien geht in die nächste Runde. Der frühere Nationalspieler Giorgio Chiellini wurde zunächst als neuer Sportdirektor gehandelt, doch der ehemalige Europameister zeigt kein Interesse. "Ich möchte klarstellen, dass ich mit meiner Rolle bei Juventus glücklich bin und Giovanni Carnevali in seiner Funktion unterstützen möchte", sagte der frühere Nationalspieler.

Dreesen: "Siege nur mit den Bayern-Spielern"

Ohne Münchner keine Titel? Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen ist der festen Überzeugung, dass auch der neue Bundestrainer Jürgen Klopp nur mit den Stars des deutschen Fußball-Rekordmeisters seine Ziele erreichen kann. "Ich habe Jürgen Klopp als jemanden kennengelernt, der Siege einfahren will, und das wird er nur mit den Spielern des FC Bayern. Das war jetzt keine Arroganz, das ist Tatsache", sagte Dreesen am Dienstag im "Presseclub München".

Textgröße ändern: