Deutsche Tageszeitung - Handball: Dänemark stürmt ins WM-Halbfinale

Handball: Dänemark stürmt ins WM-Halbfinale


Handball: Dänemark stürmt ins WM-Halbfinale
Handball: Dänemark stürmt ins WM-Halbfinale / Foto: © IMAGO/Bo Amstrup/SID

Dänemarks Handballer stürmen schier unaufhaltsam ihrem vierten WM-Titel in Serie entgegen. Die Mannschaft um Welthandballer Mathias Gidsel deklassierte Außenseiter Brasilien im Viertelfinale mit 33:21 (15:12) und untermauerte vor dem Finalwochenende mit einer weiteren Galavorstellung ihre Ambitionen.

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Bundesliga-Star Gidsel von den Füchsen Berlin war am Mittwochabend mit sechs Treffern einmal mehr bester Torschütze beim dänischen Olympiasieger. Linksaußen Emil Jakobsen von der SG Flensburg-Handewitt und Spielmacher Rasmus Lauge trafen in der Unity Arena in Oslo ebenfalls je sechs Mal. Durch den nie gefährdeten Erfolg bauten die Dänen, die in den letzten 20 Minuten lediglich drei Gegentore kassierten, ihre Super-Serie aus. Seit mehr als acht Jahren und nunmehr 35 WM-Spielen ist das Team von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen ungeschlagen.

Damit steht Dänemark als dritter Halbfinalist fest, Gegner ist am Freitag (20.30 Uhr) in Oslo der Sieger des Viertelfinals zwischen Deutschland und Portugal. Im anderen Halbfinale stehen sich bereits am Donnerstag (21.00 Uhr/Sportdeutschland.tv und Eurosport) Gastgeber Kroatien und Europameister Frankreich in Zagreb gegenüber. Das Finale und das Bronzespiel steigen am Sonntag in Oslo.

Dänemark legte am Mittwoch vor 5922 Zuschauern los wie die Feuerwehr. Auch wenn Gidsel - bislang bester WM-Torschütze - sich mit seinem ersten Treffer bis zur 23. Minute (12:6) Zeit ließ, beherrschte Danish Dynamite das Geschehen von Beginn an, führte nach einer Viertelstunde mit 10:3.

Als Brasilien kurz vor der Halbzeitpause bis auf drei Treffer verkürzte, tobte Jacobsen an der Seitenlinie - und fand in der Kabine offenbar die richtigen Worte. Nach dem Seitenwechsel wirkten Gidsel und Co. wieder deutlich fokussierter. Spätestens nach einem 8:0-Lauf und zwölf Minuten ohne Gegentor war das Spiel beim Stand von 31:18 entschieden.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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