Deutsche Tageszeitung - Dreifacher Dembelé: Stuttgart scheitert an PSG

Dreifacher Dembelé: Stuttgart scheitert an PSG


Dreifacher Dembelé: Stuttgart scheitert an PSG
Dreifacher Dembelé: Stuttgart scheitert an PSG / Foto: © SID

Die Reise endet mit einer Lehrstunde: Der VfB Stuttgart hat gegen ein hochüberlegenes Paris Saint-Germain die Play-offs der Champions League verpasst. Der Vizemeister unterlag dem französischen Topklub um Dreifach-Torschütze Ousmane Dembelé am letzten Spieltag der Ligaphase deutlich mit 1:4 (0:3) und schaffte in der Tabelle nicht den Sprung unter die Top 24.

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Bradley Barcola (6.) und der überragende Ex-Dortmunder Dembelé (17., 35., 54.) trafen für gerade in der ersten Halbzeit eiskalte Franzosen, der VfB profitierte einzig von einem späten Eigentor durch Willian Pacho (77.). Stuttgart fand trotz aller Bemühungen nie wirklich Zugriff gegen die französischen Ballkünstler, die nun am 11./12. und 18./19. Februar um den Einzug ins Achtelfinale kämpfen.

Schon vor dem Spiel war klar gewesen, dass beiden Mannschaften ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen würde, doch von einem "Nichtangriffspakt" wollten sie beim VfB nichts wissen. "Paris wird das Spiel so spielen, dass sie es bestenfalls gewinnen. Und wir auch", sagte Hoeneß.

Dennoch begann der VfB verhalten - und unkonzentriert. Völlig ohne Gegnerdruck spielte Atakan Karazor vor dem eigenen Strafraum einen Fehlpass ins Toraus. Bei der fälligen Ecke stand Barcola am zweiten Pfosten sträflich frei - und überwand gleich mit der ersten Chance Fabian Bredlow, der den erkälteten Alexander Nübel im Stuttgarter Tor vertrat.

Ein Schock für den VfB, der sich davon zunächst jedoch gut zu erholen schien. Zumindest hatte Chris Führich (12., 16.) gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber jeweils an Gianluigi Donnarumma. Während Hoeneß am Seitenrand die Zuschauer dazu animierte, die Mannschaft weiter nach vorne zu peitschen, wusste PSG die nun deutlich aktivere Feldposition des VfB eiskalt zu nutzen.

Erneut war es der bärenstarke Barcola, der Josha Vagnoman auf der linken Seite entwischte und diesmal im Zentrum Dembelé fand. Ein Abseitspfiff ließ den VfB zunächst noch hoffen, doch der VAR gab das Tor. Stuttgart war nun von der Rolle und fand gar keinen Zugriff mehr, ganz anders als PSG.

Besonders das Pariser Sturmtrio um Barcola, Dembelé und Désiré Doué kombinierte sich immer wieder leichtfertig bis ins letzte Drittel. Letzterer scheiterte zunächst noch am glänzend reagierenden Bredlow (33.), beim Abschluss von Dembelé war der Stuttgarter Schlussmann kurz darauf aber erneut machtlos.

Der VfB kam mit reichlich Motivation aus der Pause und war um einen schnellen Anschluss bemüht. Wie schon in der ersten Halbzeit prallten jegliche Offensivbemühungen jedoch an der starken Pariser Abwehr ab. Auf der Gegenseite machte Dembelé mit seinem dritten Tor alles klar. Nur Schützenhilfe auf einem anderen Platz konnte den VfB nun noch retten, doch die kam nicht.

(Y.Leyard--DTZ)

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