Deutsche Tageszeitung - Ski-WM: Shiffrin nun doch in der Team-Kombination

Ski-WM: Shiffrin nun doch in der Team-Kombination


Ski-WM: Shiffrin nun doch in der Team-Kombination
Ski-WM: Shiffrin nun doch in der Team-Kombination / Foto: © IMAGO/Frank Heinen/SID

Ski-Königin Mikaela Shiffrin wird bei der alpinen WM nun doch in der Team-Kombination an den Start gehen. In dem neuen Wettbewerb, in dem eine Abfahrerin und eine Slalom-Läuferin eine Mannschaft bilden, tritt die 29-Jährige alte Amerikanerin gemeinsam mit Breezy Johnson an, die in Saalbach-Hinterglemm Gold in der Abfahrt gewonnen hat. Auf Instagram teilte Shiffrin zugleich mit, dass sie sie aufgrund mentaler Probleme auf den Riesenslalom am Donnerstag verzichten wird.

Textgröße ändern:

"Da wir erkannt haben, dass der Riesenslalom für mich noch nicht infrage kommt, eröffnet sich für mich erneut die Möglichkeit, mich meinen Teamkollegen im Team Combined anzuschließen", schrieb Shiffrin. In der vergangenen Woche hatte sie eine Teilnahme an dem Wettbewerb, der am Dienstag (10.00 und 13.15 Uhr/ZDF und Eurosport) zum ersten Mal bei einer WM ausgetragen wird, zunächst ausgeschlossen - und damit auch ein Duo mit Lindsey Vonn.

Zugleich machte Shiffrin keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung, nicht für den Riesenslalom bereit zu sein. Sie habe ihre "ganze Energie darauf verwendet", sich für einen Start in dieser Disziplin in Form zu bringen. Sie sei allerdings auch mental noch nicht bereit dafür. "Im Moment fühle ich mich ziemlich weit weg", sie verspüre nicht die "für den Rennsport erforderlichen Intensität", um einen Riesenslalom bestreiten zu können.

Shiffrin hatte sich Ende November bei einem Sturz beim Weltcup-Riesenslalom in Killington/USA eine schwere Unterleibsverletzung zugezogen. Nun gab sie zu, dass sie "nicht damit gerechnet habe", dass die Verletzung ihr so viele psychische und posttraumatische Probleme bereiten würde. Es sei "herzzerreißend" für sie gewesen festzustellen "wie viel Angst" sie vor dieser Disziplin habe, "die ich noch vor zwei Monaten so sehr liebte".

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

"Mit uns ist zu rechnen": Golla hat mit Melsungen Großes vor

Johannes Golla hat sich nach seiner Rückkehr zum Handball-Bundesligisten MT Melsungen hohe Ziele gesteckt. "Im Pokal hat es die MT in den vergangenen Jahren wiederholt zum Final Four geschafft. Es ist auch ein Traum von mir, da dabei zu sein", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Interview mit der Frankfurter Neuen Presse: "Und auch wenn die Champions League für Melsungen Neuland ist, heißt es nicht, nur dabei sein zu wollen. Ich will mit der MT so lange wie möglich dabei sein."

BVB holt Teenager Karetsas aus Genk

Der Wechsel von Konstantinos Karetsas zu Borussia Dortmund ist nach SID-Informationen in trockenen Tüchern. Der 18 Jahre alte Grieche kommt vom belgischen Erstligisten KRC Genk zu den Westfalen, wo er im offensiven Mittelfeld die Nachfolge von Julian Brandt antreten soll. Die Ablöse liegt bei kolportierten 30 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Bonuszahlungen, teurer war beim BVB in Summe nur der aktuelle Weltfußballer Ousmane Dembélé im Jahr 2016 (35 Millionen Euro).

England testet Keeper-Regel: Unterzahl bei taktischer Auszeit

Im Kampf gegen "taktische Auszeiten" und nur zum Schein behandelte Torhüter will der englische Fußball offenbar eine kreativen Regel testen. Die Idee: Betritt medizinisches Personal zur Behandlung eines Schlussmanns den Platz, hat der Trainer zehn Sekunden Zeit, einen Spieler zu benennen. Dieser muss das Feld für eine Minute verlassen.

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

Textgröße ändern: