Deutsche Tageszeitung - Tennis: Zverev scheitert in Rio im Viertelfinale

Tennis: Zverev scheitert in Rio im Viertelfinale


Tennis: Zverev scheitert in Rio im Viertelfinale
Tennis: Zverev scheitert in Rio im Viertelfinale / Foto: © SID

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat das Halbfinale beim Sandplatzturnier in Rio de Janeiro überraschend verpasst. Der topgesetzte Australian-Open-Finalist aus Hamburg unterlag dem Argentinier Francisco Comesana nach 2:31 Stunden Spielzeit mit 6:4, 3:6, 4:6 und schied wie in der Vorwoche in Buenos Aires im Viertelfinale aus.

Textgröße ändern:

"Es ist wirklich schade, das Turnier so zu beenden, denn ich war in der Position, den dritten Satz zu gewinnen", sagte Zverev auf der Pressekonferenz nach der Niederlage: "Aber am Ende habe ich das Spiel ganz alleine verloren."

Bei 31 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit tat sich der Weltranglistenzweite im ersten Satz gegen die mutig aufspielende Nummer 86 der Welt schwer, holte sich nach dem entscheidenden Break zum 4:3 aber wenig später den ersten Durchgang. Zverev ließ sich dabei auch nicht von immer wieder über den Platz fliegenden Drohnen aus der Ruhe bringen - vor dem Aufschlagspiel zum 6:4 versuchte er mit einem Lächeln, eine Drohne mit dem Ball abzuschießen.

Im zweiten Satz spielte der Argentinier nun besser, bei Zverev häuften sich dagegen die Fehler. Die Entscheidung musste also im dritten Durchgang fallen. Beim Stand von 4:1 lag der Deutsche schon klar auf Siegkurs, doch Comesana schaffte das Comeback.

Mit dem 500er-Turnier in Brasilien wollte sich Zverev weitere Matchpraxis auf seinem Lieblingsbelag verschaffen. Im März geht es dann aber für die Masters in Indian Wells und Miami vorerst auf den Hartplatz zurück, ehe die europäische Sandplatzsaison startet. Bei den French Open (25. Mai bis 8. Juni) soll es dann endlich mit einem Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier klappen.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: