Deutsche Tageszeitung - "Noch sehr viel Arbeit": Wück nach erstem Heimsieg kritisch

"Noch sehr viel Arbeit": Wück nach erstem Heimsieg kritisch


"Noch sehr viel Arbeit": Wück nach erstem Heimsieg kritisch
"Noch sehr viel Arbeit": Wück nach erstem Heimsieg kritisch / Foto: © IMAGO/Eibner/SID

Bundestrainer Christian Wück sieht die deutschen Fußballerinnen trotz des ersten Heimsiegs unter seiner Regie noch weit von der EM-Form entfernt. "Ich habe gemerkt, dass noch sehr viel Arbeit auf uns wartet", sagte der 51-Jährige nach dem 4:1 (1:1) in der Nations League gegen Österreich. Mit einem Auftritt wie in der ersten Halbzeit müsse man sich "keine großen Gedanken machen, wie weit es bei der EM geht".

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Schon früh hatte Annabel Schasching (3.) vom SC Freiburg die Deutschen im Max-Morlock-Stadion geschockt. Wück monierte die "vielen Abspielfehler" sowie die "vielen verlorenen Zweikämpfe" seines Teams in der Folge. "Wir waren überhaupt nicht aggressiv, haben wenig Leidenschaft und Intensität gezeigt", kritisierte der Bundestrainer deutlich: "Wir waren schon sehr, sehr blauäugig."

Erst nach dem Seitenwechsel steigerte sich die DFB-Auswahl, die zum Nations-League-Auftakt in den Niederlanden (2:2) bereits einen wechselhaften Auftritt hingelegt hatte. Daran hatten vor allem die Einwechselspielerinnen großen Anteil: Sara Däbritz verlieh dem Team Stabilität, nach dem Ausgleich durch Laura Freigang (39.) war auf die Joker Linda Dallmann (55.), Giovanna Hoffmann (70.) und Vivien Endemann (82.) Verlass.

"Wir müssen Konstanz reinkriegen", forderte Wück. Sein Rezept? Es brauche "die Sicherheit in den Zweikämpfen" sowie "die Basics". Es stecke "ja in den Spielerinnen, sie zeigen, dass sie es können - aber noch nicht über 90 Minuten. Das müssen wir lernen". Bis zur EURO in der Schweiz (2. bis 27. Juli) bleiben dafür noch rund vier Monate. Die nächsten Bewährungsproben in der Nations League stehen am 4. und 8. April gegen Schottland an.

(G.Khurtin--DTZ)

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