Deutsche Tageszeitung - "Einfach nur froh": Doncic gewinnt Wiedersehen mit Dallas

"Einfach nur froh": Doncic gewinnt Wiedersehen mit Dallas


"Einfach nur froh": Doncic gewinnt Wiedersehen mit Dallas
"Einfach nur froh": Doncic gewinnt Wiedersehen mit Dallas / Foto: © SID

Basketball-Superstar Luka Doncic hat das mit Spannung erwartete Wiedersehen mit seinen alten Teamkollegen in der nordamerikanischen Profiliga NBA für sich entschieden. Mit den Los Angeles Lakers gewann der Slowene mit 107:99 gegen die Dallas Mavericks, drei Wochen nach dem Mega-Trade legte Doncic dabei ausgerechnet gegen sein Ex-Team sein erstes Triple-Double im Trikot der Lakers auf.

Textgröße ändern:

19 Punkte, zwölf Assists und 15 Rebounds standen am Ende für Doncic auf dem Scoreboard. Vor dem Tip-off herzte er seine ehemaligen Teamkollegen und war von Beginn an hochmotiviert. Sein erster Dreierversuch nach 15 Sekunden scheiterte, nach knapp zwei Minuten erzielte er mit einem Korbleger seine ersten Punkte.

"Im ersten und zweiten Viertel wusste ich nicht, was los war. Es war einfach anders, ich kann nicht einmal erklären, wie ich mich gefühlt habe", sagte Doncic bei TNT - und haderte mit seiner Wurfausbeute: "Ich konnte heute nichts machen. Ich bin einfach nur froh, dass wir gewonnen haben. Ich kann es kaum erwarten, schlafen zu gehen."

Den Sieg hatten die Lakers am Ende vor allem LeBron James zu verdanken. Mit 27 Punkten war der Superstar bester Werfer seines Teams, 16 davon erzielte er alleine im letzten Viertel. Für die Mavs glänzte Kyrie Irving mit 35 Punkten. Nicht mitwirken konnte Anthony Davis, der im Tausch mit Doncic Anfang Februar nach Dallas getradet wurde. Der Center laboriert weiter an einer Adduktorenzerrung und verfolgte das Spiel auf der Tribüne.

Los Angeles steht nach dem dritten Erfolg in Serie und einer Bilanz von 35:21 Siegen auf Rang vier in der Western Conference, auch Dallas liegt trotz der Niederlage auf Rang neun (31:28) weiter auf Play-off-Kurs.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Textgröße ändern: