Deutsche Tageszeitung - Bald ein Fünfkampf? Stella glaubt an Spannung in der Formel 1

Bald ein Fünfkampf? Stella glaubt an Spannung in der Formel 1


Bald ein Fünfkampf? Stella glaubt an Spannung in der Formel 1
Bald ein Fünfkampf? Stella glaubt an Spannung in der Formel 1 / Foto: © SID

Der Traditionsrennstall McLaren hat aus dem jahrelangen Dreikampf an der Spitze der Formel 1 einen Vierkampf gemacht. Teamchef Andrea Stella glaubt allerdings, dass in der neuen Saison ganz vorne sogar noch mehr Betrieb herrschen könnte - zumindest im Qualifying.

Textgröße ändern:

"Wir haben zuletzt immer von den Top-4 gesprochen", sagte Stella im Rahmen der Testfahrten in Bahrain mit Blick auf Red Bull, Ferrari, McLaren und Mercedes, "aber vielleicht müssen wir unsere Sprache in diesem Jahr erneut anpassen. Das wären dann die Top-5 oder Top-6. Es scheint auf jeden Fall ein paar schnelle Autos da draußen zu geben."

Stella bezieht seine Einschätzung vor allem auf die Leistungen auf einer schnellen Runde, welche die Teams für ein starkes Qualifying benötigen. Am Donnerstag in Bahrain war Carlos Sainz, vergangene Saison noch im Ferrari, im Williams überraschend schnellster Mann des Tages gewesen. "Wir sehen, dass es einige Autos gibt, die mit wenig Benzin an Bord sehr konkurrenzfähige Rundenzeiten hinbekommen", sagte der McLaren-Teamchef, Williams gehöre dazu, "das ist aus den Daten ersichtlich."

Schon im Vorjahr war der Kampf um die besten Startplätze enger als zuvor. Keines der vier Top-Teams stand seltener als viermal auf der Pole Position. Weltmeister wurde letztlich Max Verstappen im Red Bull, McLaren mit Lando Norris und Oscar Piastri gelten 2025 als Mitfavoriten. Die Saison beginnt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Völler: Kimmich bleibt Kapitän

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Textgröße ändern: