Deutsche Tageszeitung - Infantino verteidigt gutes Verhältnis zu Trump

Infantino verteidigt gutes Verhältnis zu Trump


Infantino verteidigt gutes Verhältnis zu Trump
Infantino verteidigt gutes Verhältnis zu Trump / Foto: © SID

FIFA-Boss Gianni Infantino hat die Bedeutung eines guten Verhältnisses zu US-Präsident Donald Trump betont und zugleich eine Rückkehr Russlands in den Welt-Fußball in Aussicht gestellt. "Ich denke, es ist für den Erfolg einer Weltmeisterschaft absolut entscheidend, eine enge Beziehung zum Präsidenten zu haben", sagte Infantino nach seiner Anreise zur Generalversammlung des International Football Association Board (IFAB) in Belfast.

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In diesem Jahr findet in den USA die Klub-WM statt, an der erstmals 32 Teams teilnehmen. 2026 folgt die Weltmeisterschaft, die neben den Vereinigten Staaten von Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Erfolgreiche Turniere seien nur mit guter Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidern möglich. "Vergessen wir nicht, dass Präsident Trump zum Zeitpunkt der Bewerbung um diese Weltmeisterschaft bereits Präsident der Vereinigten Staaten war", sagte Infantino.

Trumps Tochter Ivanka durfte bei der Auslosung der Klub-WM mitwirken. Infantino, Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, war bei der Amtseinführung des US-Präsidenten im Januar vor Ort.

Infantino betonte zudem, Frieden in der Ukraine könne Russland die Tür für eine Rückkehr in den internationalen Fußball öffnen. "Wir alle hoffen, dass die Friedensgespräche erfolgreich sein werden, denn ich denke, dass es für die Welt viel wichtiger ist als für den Fußball, dass wir Frieden haben", sagte der 54-Jährige. "Wir freuen uns auf den Moment, an dem alle Länder der Welt wieder Fußball spielen können. Wenn der Fußball eine kleine Rolle spielen kann, sobald Frieden herrscht, dann werden wir natürlich unsere Rolle spielen."

(L.Barsayjeva--DTZ)

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