Deutsche Tageszeitung - Zum 120. Geburtstag: Freiburg crasht die Mainzer Party

Zum 120. Geburtstag: Freiburg crasht die Mainzer Party


Zum 120. Geburtstag: Freiburg crasht die Mainzer Party
Zum 120. Geburtstag: Freiburg crasht die Mainzer Party / Foto: © IMAGO/Gerhard Schultheiß/SID

Der SC Freiburg hat dem FSV Mainz 05 die Party zum 120. Vereinsjubiläum verdorben. Das Team von Julian Schuster holte im Duell der Mannschaften der Stunde in Überzahl ein 2:2 (0:1) und bleibt als Fünfter drei Punkte am drittplatzierten Gegner dran. Mit 42 Zählern haben die Breisgauer nach 26 Spieltagen ihre Ausbeute aus der Vorsaison erreicht, allerdings kassierte Noah Atubolu nach dem Vereinsrekord von 610 Minuten mal wieder ein Gegentor.

Textgröße ändern:

Nationalspieler Jonathan Burkardt (34.) und Andreas Hanche-Olsen (74.) hatten die Mainzer in Führung gebracht, doch Joker Michael Gregoritsch (58.) und Lukas Kübler (79.) gelang jeweils der Ausgleich. Dominik Kohr (44., nach Videobeweis) war wegen einer Notbremse vom Platz geflogen. Während die Freiburger seit sieben Spielen ungeschlagen sind, schaffte das Team von Trainer Bo Henriksen das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage. Allerdings warten die Rheinhessen schon seit neun Duellen auf einen Sieg gegen Freiburg.

Für Mainz war die Begegnung des 26. Spieltags ein Jubiläumsspiel. Die Mannschaft lief in einem Sondertrikot auf, die Fans zeigten auf der Tribüne eine riesige rote Choreo. "Es ist ein großes Spiel für uns alle", kündigte Henriksen an. Entsprechend war in der Anfangsphase eine ordentliche Portion Nervosität zu spüren. Beide Teams mieden vor 33.305 Zuschauern das letzte Risiko, lediglich Christian Günter hatte für Freiburg aus der Distanz einen Abschluss (7.).

Generell probierte Mainz mit dem Ball deutlich mehr, doch es fehlte an Genauigkeit und Ideen im letzten Drittel. Der Führungstreffer kam ziemlich aus dem Nichts, Burkardt musste eine flache Hereingabe von Anthony Caci nur noch zu seinem 15. Saisontor über die Linie drücken. Dann sah allerdings Kohr wegen Haltens gegen Lucas Höler nach Videobeweis die Rote Karte, Robin Zentner kratzte den Freistoß von Vincenzo Grifo stark aus dem Winkel (44.).

Nach dem Wechsel übernahm Freiburg komplett das Kommando, schnürte Mainz tief in der eigenen Hälfte ein. Erst scheiterte der zur Pause eingewechselte Gregoritsch noch per Kopf an Zentner (53.), kurze Zeit später nickte er wuchtig ein. Der Druck blieb mit Ausnahme einiger weniger Konter groß - und der Mainzer Schlussmann rückte nahezu dauerhaft in den Blickpunkt. Gegen Höler und Patrick Osterhage parierte er binnen Sekunden (63.), nochmals gegen Höler (64.) und Grifo (68.) war er ebenfalls zur Stelle.

Stattdessen schlug auf der Gegenseite Hanche-Olsen per Kopf nach einem Standard zu. Und Kübler schlug noch einmal zurück.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Olympia 2036: Sechs Rivalen für München

Die Münchner Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2036 konkurriert in der Auswahl des Internationalen Olympischen Komitees mit sechs Kandidaten aus Europa, Asien und Afrika. Am Dienstag nannte das IOC neben Deutschland die Länder Ungarn und die Türkei, Indien und Katar sowie Südkorea und Südafrika als offizielle Bewerber für die Spiele in zwölf Jahren. Alle befänden sich im "Continuous Dialogue" mit dem IOC.

Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio

Tennisstar Carlos Alcaraz hat seine lange Leidenszeit endgültig hinter sich gelassen und den ersten ATP-Turniersieg seit knapp acht Monaten gefeiert. Der Spanier schlug im Finale von Tokio den Tschechen Jiri Lehecka und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. 7:6 (7:4), 6:4 hieß es nach einer intensiven Partie aus Sicht von Alcaraz.

Textgröße ändern: