Deutsche Tageszeitung - Mbappé vor Rückkehr: Kein Bruch mit Deschamps

Mbappé vor Rückkehr: Kein Bruch mit Deschamps


Mbappé vor Rückkehr: Kein Bruch mit Deschamps
Mbappé vor Rückkehr: Kein Bruch mit Deschamps / Foto: © SID

Bei seiner Rückkehr in die französische Fußball-Nationalmannschaft nach einem halben Jahr hat Kylian Mbappé die Gerüchte um Streitigkeiten mit Didier Deschamps zurückgewiesen. Es habe keinen Bruch mit dem Trainer gegeben. "Wenn es einen Bruch gegeben hätte, hätte ich nie auf seine Anrufe reagiert", sagte Mbappé in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien: "Ich komme an, als wäre ich nie weg gewesen."

Textgröße ändern:

Zuletzt hatte Deschamps zweimal auf seinen Kapitän verzichtet. Das bislang letzte Spiel für Frankreich bestritt der Stürmer von Real Madrid am 9. September, im Oktober und November stand er nicht mehr im Kader. Grund für sein Fehlen waren Unruhen sowohl auf als auch neben dem Rasen. Für das Viertelfinale der Nations League gegen Kroatien (20. und 23. März) steht der Weltmeister von 2018 wieder im Aufgebot.

Er habe "den Kontakt zum Trainer nie abgebrochen, meine Beziehung zu ihm hat sich nicht geändert", sagte Mbappé, der zugab, dass es "Meinungsverschiedenheiten" mit Deschamps gegeben habe - konkreter wurde er nicht. Aber: "Wir haben gemeinsam Erfolge gefeiert und unsere Beziehung kann nicht wegen zwei, drei Meinungsverschiedenheiten, die zudem überhaupt nicht schwerwiegend sind, in der Mülltonne landen." Bezüglich der Nicht-Nominierung habe er immer gewusst, "wie es lief. Es gab keinen Moment, in dem wir uns nicht einig waren".

Mbappé wehrte sich zudem gegen den Vorwurf, er wolle nur die großen Spiele mit dem Nationalteam bestreiten. "Manchmal muss man es einfach laufen lassen. Das ist so lächerlich", sagte der 26-Jährige: "Jeder weiß, was das blaue Trikot für mich bedeutet. Ich bin froh, dass ich zurück bin, ich habe immer noch die gleiche Energie und den gleichen Wunsch, der französischen Mannschaft zum Triumph zu verhelfen."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Super-Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane

Bayern-Star Michael Olise hat dem französischen Nationaltrainer Zinédine Zidane den ersten Heimsieg in dessen Amtszeit beschert. Der Super-Joker besiegte Belgien am Montag beim 4:1 (0:1) mit zwei Toren und einer Vorlage im Stade de France beinahe im Alleingang. Frankreich behauptete damit die Tabellenführung in der Nations-League-Gruppe 1 und hat das Viertelfinale fest im Blick.

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Textgröße ändern: