Deutsche Tageszeitung - Nations League: Dänemark winkt als DFB-Gegner, Mbappé patzt

Nations League: Dänemark winkt als DFB-Gegner, Mbappé patzt


Nations League: Dänemark winkt als DFB-Gegner, Mbappé patzt
Nations League: Dänemark winkt als DFB-Gegner, Mbappé patzt / Foto: © Ritzau Scanpix/SID

Dänemark winkt als möglicher Deutschland-Gegner, Kylian Mbappé patzt beim Comeback und Europameister Spanien trifft in letzter Sekunde: In den Hinspielen des Nations-League-Viertelfinals haben die Favoriten teils bedenklich gewackelt. Die Dänen besiegten am Donnerstag Portugal um Cristiano Ronaldo mit 1:0 (0:0), Frankreich verlor in Kroatien mit 0:2 (0:2) und die Spanier retteten in den Niederlanden spät ein 2:2 (1:1).

Textgröße ändern:

Dänemarks Rasmus Höjlund (78.) sorgte in Kopenhagen für die portugiesische Niederlage. Im Rückspiel am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN) in Lissabon müssen sich Ronaldo und Co. ordentlich anstrengen, um noch das Ticket für das Final Four (4. bis 8. Juni) zu lösen. Dort wäre Deutschland der Halbfinal-Gegner, wenn die DFB-Elf sich in ihrem Viertelfinale gegen Italien durchsetzen sollte.

Mbappé erlebte derweil in Kroatien einen bitteren Abend und steht mit den Franzosen ebenfalls vor dem Aus. Ante Budimir (26.) und Ivan Perisic (45.+1) trafen in Split für die Gastgeber, Andrej Kramaric (8.) von der TSG Hoffenheim verschoss dazu einen Handelfmeter. Das zweite Duell steigt am Sonntag im Stade de France von Saint-Denis.

Mbappé war erstmals seit sechs Monaten wieder für die Nationalmannschaft berufen worden. Grund für sein Fehlen waren Unruhen sowohl auf als auch neben dem Rasen. In Kroatien hatte Mbappé einige gute Gelegenheiten, in der ersten Hälfte scheiterte der Angreifer von Real Madrid (16./23.) jedoch doppelt am kroatischen Torwart Dominik Livakovic. Kurz vor Schluss parierte der Schlussmann erneut stark gegen Mbappé (81.).

Die Spanier erspielten sich indessen in einem hochklassigen Schlagabtausch in Rotterdam einen kleinen Vorteil im Kampf um das Final Four. EM-Shootingstar Nico Williams (9.) und Deutschland-Schreck Mikel Merino (90.+3) trafen im De Kuip für die Spanier. Liverpool-Angreifer Cody Gakpo (28.) und Tijjani Reijnders (46.) hatten die Partie zwischenzeitlich zugunsten der Gastgeber gedreht. Der niederländische Jungprofi Jorrel Hato (82.) sah in der Schlussphase nach grobem Foulspiel die Rote Karte.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Sensationelles Gold in Hongkong: Eifler wird Fecht-Weltmeisterin

Säbelfechterin Larissa Eifler hat in Hongkong sensationell den WM-Titel gewonnen. Die 27 Jahre alte Psychologiestudentin aus Köln kämpfte sich mit Siegen über mehrere Weltklassegegnerinnen ins Finale, in dem sie sich nach einem schwachen Start gegen die Französin Sara Balzer 15:10 durchsetzte. Für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) ist es das erste Einzelgold bei Weltmeisterschaften seit 2010. Damals hatte Peter Joppich mit dem Florett gesiegt.

Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück

Der Traditionskurs in Malaysia kehrt nach neun Jahren in den Rennkalender der Formel 1 zurück. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Sonntag bekannt gab, wird der Große Preis von Bahrain auf dem Sepang International Circuit bei Kuala Lumpur nachgeholt. Das Rennen am persischen Golf war Mitte April aufgrund des Nahost-Krieges ausgefallen. Die offizielle Bestätigung durch den Motorsport-Weltrat steht aber noch aus.

Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit

Die deutsche Turn-Hoffnung Helen Kevric hat sich nach langer Leidenszeit bei den deutschen Meisterschaften in Hannover mit zwei Titeln eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach ihrem Sieg am Samstag am Stufenbarren holte die 18-Jährige, Deutschlands beste Turnerin bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris, auch am Sonntag Gold am Schwebebalken.

Beach Pro Tour: Winter/Huster verlieren Finale in Shangluo

Die deutschen Beachvolleyballer Sven Winter und Philipp Huster haben den Gewinn des Challenge-Turniers der Beach Pro Tour in China knapp verpasst. Im Finale von Shangluo verlor das Duo des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) am Sonntag gegen die Australier Mark Nicolaidis und Izac Carracher 1:2 (21:19, 15:21, 14:16).

Textgröße ändern: