Deutsche Tageszeitung - Kleindienst in der Startelf - Schlotterbeck auch?

Kleindienst in der Startelf - Schlotterbeck auch?


Kleindienst in der Startelf - Schlotterbeck auch?
Kleindienst in der Startelf - Schlotterbeck auch? / Foto: © AFP

Julian Nagelsmann wird sehr wahrscheinlich mit mehreren Startelf-Anpassungen ins Nations-League-Rückspiel gegen Italien gehen. Der Bundestrainer setzt am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Dortmund seine Erkenntnisse aus dem Hinspiel-Sieg in Mailand (2:1) am Donnerstag um.

Textgröße ändern:

Daher dürfte in der Sturmspitze Tim Kleindienst beginnen. Der Gladbacher hatte in San Siro unmittelbar nach seiner Einwechslung für Jonathan Burkardt den Ausgleich erzielt. Burkardt bleibt zunächst draußen, wie wohl auch Linksverteidiger David Raum, als dessen Ersatz sich in Mailand BVB-Profi Nico Schlotterbeck bewährt hatte. Eine Alternative wäre Maximilian Mittelstädt.

Im Tor steht erneut der in Mailand herausragende Oliver Baumann, darauf hat sich Nagelsmann festgelegt. Hinten rechts ist Kapitän Joshua Kimmich unersetzlich, innen verteidigen Jonathan Tah und Antonio Rüdiger. Die Doppelsechs werden wohl wieder Pascal Groß und der Hinspiel-Held Leon Goretzka bilden: Der Münchner machte sich in seinem ersten Länderspiel seit 16 Monaten sofort unverzichtbar.

Jamal Musiala bleibt der Anker der offensiven Dreierreihe, neben ihm könnten wieder Leroy Sané und Nadiem Amiri spielen. Die verletzten Offensivkräfte Florian Wirtz und Kai Havertz stehen weiterhin nicht zur Verfügung. - Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland: Baumann/TSG Hoffenheim (34 Jahre/3 Länderspiele) - Kimmich/Bayern München (30/98), Rüdiger/Real Madrid (32/78), Tah/Bayer Leverkusen (29/34), Schlotterbeck/Borussia Dortmund (25/19) - Groß/Borussia Dortmund (33/13), Goretzka/Bayern München (30/58) - Sané/Bayern München (29/68), Amiri/FSV Mainz 05 (28/6), Musiala/Bayern München (22/39) - Kleindienst/Borussia Mönchengladbach (29/5). - Trainer: Nagelsmann

Italien: Donnarumma/Paris Saint-Germain (26/71) - Di Lorenzo/SSC Neapel (31/45), Bastoni/Inter Mailand (25/34), Buongiorno/SSC Neapel (25/9) - Politano/SSC Neapel (31/13), Barella/Inter Mailand (28/60), Rovella/Lazio Rom (23/3), Tonali/Newcastle United (24/22), Udogie/Tottenham Hotspur (22/10) - Kean/AC Florenz (25/20), Raspadori/SSC Neapel (25/37). - Trainer: Spalletti

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: