Deutsche Tageszeitung - Müller verkündet Abschied: "Entsprach nicht meinen Wünschen"

Müller verkündet Abschied: "Entsprach nicht meinen Wünschen"


Müller verkündet Abschied: "Entsprach nicht meinen Wünschen"
Müller verkündet Abschied: "Entsprach nicht meinen Wünschen" / Foto: © AFP

Thomas Müller und der FC Bayern gehen nach 17 Profijahren getrennte Wege: Das verkündete das Münchner Klub-Idol am Samstagvormittag auf Instagram. "Der Verein hat sich bewusst dafür entschieden, mit mir keinen neuen Vertrag für die nächste Saison zu verhandeln. Auch wenn dies nicht meinen persönlichen Wünschen entsprach, ist es wichtig, dass der Verein seinen Überzeugungen folgt", schrieb Müller in einem Brief an die Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Textgröße ändern:

Er respektiere den Schritt, ergänzte der 35-Jährige, "den sich Vorstand und Aufsichtsrat bestimmt nicht leicht gemacht haben". Müller hielt aber nicht damit hinter dem Berg, dass ihm das jüngste "Hin und Her in der Öffentlichkeit nicht gefallen" habe. Dennoch spüre er "von allen Beteiligten die Wertschätzung für meine lange Zeit beim FC Bayern".

Wo seine Zukunft liegt und ob er seine aktive Karriere woanders fortsetzen wird, verriet Müller zunächst nicht. Der Ur-Bayer gehört "seinem" Klub seit 25 Jahren an, 2008 feierte er unter Trainer Jürgen Klinsmann sein Debüt in der ersten Mannschaft.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: