Deutsche Tageszeitung - Zverev: "Schlimmste Phase seit meiner Verletzung"

Zverev: "Schlimmste Phase seit meiner Verletzung"


Zverev: "Schlimmste Phase seit meiner Verletzung"
Zverev: "Schlimmste Phase seit meiner Verletzung" / Foto: © SID

Nach dem nächsten herben Dämpfer beim ATP-Masters in Monte Carlo sieht sich Alexander Zverev an einem der schwierigsten Punkte seiner Karriere. "Die letzten Monate waren die schlimmste Phase seit meiner Verletzung", sagte der deutsche Tennisprofi, nachdem er bereits im ersten Match in seiner Wahlheimat als topgesetzter Spieler am Italiener Matteo Berrettini (6:2, 3:6, 5:7) gescheitert war.

Textgröße ändern:

Zverev hatte sich im Halbfinale der French Open 2022 eine schwere Fußverletzung zugezogen und sich nach monatelanger Zwangspause mühevoll wieder bis auf Weltranglistenplatz zwei gekämpft. In diesem Jahr sollte der Angriff auf die Nummer eins Jannik Sinner und den ersten Grand-Slam-Titel folgen. Doch statt Titeln jagt Zverev seit seiner Finalniederlage gegen Sinner bei den Australian Open Ende Januar seiner Form hinterher. Von den vergangenen zwölf Matches gewann er nur die Hälfte.

"Es ist immer die gleiche Geschichte in den letzten Monaten", haderte Zverev und ging einmal mehr hart mit sich ins Gericht: "Nichts ändert sich. Ich bin es, der das Match verloren hat - mal wieder." Sein Niveau sei "schrecklich" gewesen, so der 27-Jährige weiter: "Aber das ist nur meine Meinung."

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

FC Bayern: Karl fällt auf unbestimmte Zeit aus

In der entscheidenden Phase der Saison muss der FC Bayern auf unbestimmte Zeit auf Emporkömmling Lennart Karl verzichten. Wie der deutsche Rekordmeister am Freitag bekannt gab, hat sich der 18 Jahre alte Jung-Nationalspieler einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen.

Kircher: Zwayers WM-Nominierung "höchst verdient"

Für den deutschen Schiedsrichter-Chef Knut Kircher ist die WM-Nominierung von Felix Zwayer "höchst verdient" und keine Überraschung. "Er ist sehr professionell in seiner Einstellung auf und neben dem Platz", sagte Kircher dem SID am Freitag: "Er hat sehr, sehr hohe Grundlagen von Fitness, Regelkenntnis und Spielvorbereitung, das zeichnet ihn national und international aus."

74,00 m: Richter kratzt am deutschen Diskus-Rekord

Diskuswerfer Steven Richter hat für Aufsehen gesorgt und erstmals die 74-Meter-Marke durchbrochen. Beim ersten von vier Meetings der "Oklahoma Throws Series World" in Ramona stieß der 23-Jährige mit einer Weite von 74,00 Metern in eine neue Dimension vor. Richter, der fünf 70-Meter-Würfe zeigte, katapultierte sich auf Platz vier der "ewigen Weltbestenliste". Zum fast 40 Jahre alten deutschen Rekord von Jürgen Schult fehlten ihm am Donnerstag nur acht Zentimeter.

Weltcupfinale: Debütant Treffinger im Grand Prix Sechster

Die jungen deutschen Dressurreiter haben beim Weltcupfinale in Fort Worth eine Spitzenplatzierung zum Auftakt verpasst. Im Grand Prix lieferte Debütant Moritz Treffinger mit Fiderdance auf Platz sechs eine ordentliche Leistung. Seine 71,109 Prozent reichten aber nicht für einen Vorstoß in die Spitzengruppe. Den Sieg sicherte sich die Britin Becky Moody mit Jagerbomb (76,761) vor Christian Simonson aus den USA (Indian Rock/75,413) und dem Schweden Patrik Kittel mit Touchdown (72,869).

Textgröße ändern: