Deutsche Tageszeitung - Medien: WM-Auslosung in Las Vegas

Medien: WM-Auslosung in Las Vegas


Medien: WM-Auslosung in Las Vegas
Medien: WM-Auslosung in Las Vegas / Foto: © SID

Bundestrainer Julian Nagelsmann und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden ihre Gegner bei der WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA aller Voraussicht nach in Las Vegas kennenlernen - eine erfolgreiche Qualifikation vorausgesetzt. Der Weltverband FIFA plant nach Informationen des Portals The Athletic, die Auslosung der Vorrundengruppen für das Mammut-Turnier mit 48 Mannschaften wie 1994 vor der Endrunde in den USA in der "Sin City" vorzunehmen. Die Zeremonie soll im Dezember stattfinden, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Textgröße ändern:

Die FIFA befindet sich derzeit allem Anschein nach auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Zeremonie. In Las Vegas gibt es zahlreiche Hallen und Veranstaltungsstätten, allerdings sind diese oft durch Sportveranstaltungen oder die langfristigen Auftritte von Weltstars belegt. Im Dezember finden unter anderem die nationalen Rodeo-Finals in der Glücksspiel- und Entertainment-Metropole statt. In der Diskussion ist daher auch, die Auslosung in der Hauptstadt Washington durchzuführen - als Entgegenkommen für US-Präsident Donald Trump.

Nach Informationen von The Athletic hat die FIFA in Las Vegas unter anderem die 17.000 Zuschauer fassende MGM Grand Garden Arena ins Auge gefasst. Interesse an der Auslosung hatten wohl auch die kanadische Stadt Vancouver und das mexikanische Monterey bekundet. Die FIFA aber soll beiden Städten eine Absage erteilt haben, da gut 75 Prozent der Spiele der WM-Endrunde (11. Juni bis 19. Juli) in den USA stattfinden. Dort wird in elf der insgesamt 16 WM-Stadien gespielt werden. Finalort ist das Met Life Stadium von New York/New Jersey.

Die Auslosung für die Endrunde 1994, die ausschließlich in den USA stattfand, war im Las Vegas Convention Center vorgenommen worden. Im Rahmen der Show, bei der der mittlerweile verstorbene Schauspieler und Komiker Robin Williams dem damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter assistierte, traten Weltstars wie James Brown, Stevie Wonder und Rod Stewart auf.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

KSC und Eichner trennen sich im Sommer

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Fußball-Zweitligist Karlsruher SC und Trainer Christian Eichner gehen im Sommer getrennte Wege. Das bestätigte der KSC am Mittwoch. Die Entscheidung sei nach "mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben", erfolgt.

Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"

Nach der dritten Frage zu einer möglichen WM-Teilnahme hielt es Manuel Neuer nicht mehr aus. "Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?", sagte der Torhüter des FC Bayern nach seiner überragenden Leistung beim 2:1 (1:0) im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid. "Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft", betonte er, "ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich jetzt auf den FC Bayern."

NBA: Hartenstein mit Kantersieg im deutschen Duell

Isaiah Hartenstein hat Maximilian Kleber im Duell der deutschen Basketball-Profis in der NBA eine herbe Niederlage beigebracht. Hartenstein feierte mit Meister Oklahoma City Thunder bei den stark ersatzgeschwächten Los Angeles Lakers um Kleber in der Nacht zum Mittwoch einen 123:87-Kantersieg. Beide Teams sind bei nun drei ausstehenden Spielen in der Hauptrunde bereits für die Playoffs qualifiziert.

NHL: Oilers verlieren Overtime-Krimi, Stützle glänzt für Ottawa

Weiterhin ohne Eishockey-Superstar Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers eine bittere Niederlage im Kampf um die NHL-Playoffs kassiert. Bei Utah Mammoth verloren die Kanadier in der Nacht zum Mittwoch mit 5:6 nach Verlängerung. In Abwesenheit des seit Mitte März verletzten Draisaitl trug dessen Nationalmannschaftskollege J. J. Peterka mit dem Treffer zur 1:0-Führung zu Utahs Erfolg bei.

Textgröße ändern: