Deutsche Tageszeitung - NBA: Schröder und Pistons verlieren Spiel eins in New York

NBA: Schröder und Pistons verlieren Spiel eins in New York


NBA: Schröder und Pistons verlieren Spiel eins in New York
NBA: Schröder und Pistons verlieren Spiel eins in New York / Foto: © SID

Dennis Schröder und die Detroit Pistons haben einen Fehlstart in die Play-offs der NBA hingelegt. Der Nationalmannschaftskapitän unterlag mit seinem Team bei den New York Knicks 112:123, durfte dabei aber lange auf einen Auswärtssieg beim Dritten der Eastern Conference hoffen.

Textgröße ändern:

Die Pistons waren mit einer Acht-Punkte-Führung in das Schlussviertel gegangen. New Yorks 21:0-Scoringlauf und insgesamt 40 Punkten im letzten Abschnitt hatte Detroit dann aber nichts mehr entgegenzusetzen. In den ersten drei Vierteln war die Führung zwischen beiden Teams zwölfmal gewechselt. Schröder kam in der Nacht zum Ostersonntag von der Bank und verbuchte in knapp 26 Minuten Einsatzzeit acht Punkte sowie drei Assists.

Spiel zwei in der Best-of-Seven-Serie findet in der Nacht auf Dienstag (1.30 Uhr MESZ) erneut im Madison Square Garden in New York statt. Schröder war während der Saison von den Brooklyn Nets zu den Golden State Warriors transferiert worden – und von dort wiederum nach nur sechs Wochen erst an die Utah Jazz weitergegeben worden, ehe sich die Pistons die Dienste des 31-Jährigen sicherten.

Auch die Los Angeles Lakers laufen in ihrem Play-off-Duell zunächst einem Rückstand hinterher. Trotz 37 Punkten von Superstar Luka Doncic unterlagen die Kalifornier den Minnesota Timberwolves 95:117. Lakers-Superstar LeBron James, der in seiner 22. NBA-Saison seinen fünften Titel anpeilt, steuerte 19 Zähler bei. Maximilian Kleber fehlte bei LA unverändert aufgrund einer Operation am rechten Fuß.

Außerdem legten die Denver Nuggets in einem packenden Duell mit den Los Angeles Clippers durch ein 112:110 nach Verlängerung einen erfolgreichen Play-off-Start hin, Nikola Jokic mit 29 und Aaron Gordon mit 25 Punkten glänzten für die Sieger. Die Indiana Pacers feierten zudem einen 117:98-Sieg gegen Giannis Antetokounmpo und die Milwaukee Bucks.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

"Das ist mein Leben": Alonso bleibt der Formel 1 treu

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso bleibt der Formel 1 über das Saisonende hinaus erhalten und hat seinen Vertrag bei Aston Martin verlängert. Dies teilte das Team am Dienstag mit, ohne dabei die Laufzeit zu nennen. Alonsos alter Vertrag wäre zum Saisonende ausgelaufen. Auch sein Teamkollege Lance Stroll (Kanada) bleibt bei Aston Martin.

DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert

Wieder mit Giulia Gwinn und trotz des Dopingtest-Wirbels auch Laura Freigang, aber ohne Ann-Katrin Berger starten die deutschen Fußballerinnen in die WM-Saison. Kapitänin Gwinn ist nach überstandener Schulterverletzung wieder an Bord, Freigang kehrt für die Härtetests gegen Australien und Japan in Karlsruhe und Bremen (9./13. Oktober) ebenfalls in das Aufgebot von Bundestrainer Christian Wück zurück.

DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"

Gleich neun mögliche Debütanten stehen bei Jürgen Klopps XXL-Casting im "Kader zwei" der deutschen Nationalmannschaft für die Nations League, drei davon stellten sich am Dienstag vor - mit hohen Ambitionen. Mika Baur, Finn Jeltsch und Vitaly Janelt wollen der wankenden DFB-Elf sofort helfen. "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen", sagte Baur, Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur und Mittelfeldmann von Celtic Glasgow. Er betonte: "Man will alles aufsaugen, die Erfahrung machen. Auch Spaß haben, es genießen. Aber natürlich möchten wir alle spielen, Minuten sammeln."

Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen

Im türkischen Fußball gibt es den nächsten großen Schiedsrichter-Skandal. Wie Justizminister Akin Gürlek mitteilte, wurden der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission, dessen Stellvertreter sowie fünf weitere Personen am Dienstag in Gewahrsam genommen. Es gehe um "Vorwürfe der Einmischung in die Erstellung der Schiedsrichterranglisten, in die Einsätze, die Bewertungs- und Ernennungsverfahren sowie die Regelprüfungen", schrieb Gürlek auf X.

Textgröße ändern: