Deutsche Tageszeitung - James lässt Zukunft offen: "Habe keine Antwort"

James lässt Zukunft offen: "Habe keine Antwort"


James lässt Zukunft offen: "Habe keine Antwort"
James lässt Zukunft offen: "Habe keine Antwort" / Foto: © SID

Das Saison-Aus ist womöglich ein Aus für immer: Basketball-Superstar LeBron James hat nach der Erstrunden-Niederlage mit den Los Angeles Lakers gegen die Minnesota Timberwolves seine Zukunft in der NBA offengelassen. "Ich weiß es nicht. Ich habe darauf keine Antwort", sagte der 40-Jährige auf die Frage, wie es mit ihm weitergeht.

Textgröße ändern:

"Ich muss mich jetzt erstmal mit meiner Familie zusammensetzen, das mit meiner Frau bereden. Und ich muss mit mir selber ausmachen, wie lange ich noch weiterspielen will", sagte James: "Dann werden wir sehen, was passiert. Aber, um ehrlich zu sein, kann ich das jetzt noch nicht beantworten."

Der erfolgreichste Werfer der NBA-Geschichte besitzt eine Spieler-Option für ein weiteres Jahr bei den Lakers, das ihm 52,6 Millionen Dollar Salär einbringen würde. James hatte seine Karriere auch mit dem Ziel fortgesetzt, gemeinsam mit seinem Sohn Bronny in der NBA zu spielen. Dies hatte das Vater-Sohn-Gespann erreicht: Der Junior debütierte in dieser Saison für die Lakers, kam aber über eine Statistenrolle nicht hinaus.

James' sagenhafte NBA-Karriere hatte 2003 begonnen. Viermal wurde er mit drei verschiedenen Teams Meister, zuletzt 2020 mit den Lakers. In der abgelaufenen Saison kam James auf durchschnittlich 24,4 Punkte pro Spiel - auf diesem Niveau hat noch nie ein 40-Jähriger gespielt.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

EM-Vorbereitung: DHB-Frauen unterliegen Spanien im zweiten Test

Die deutschen Handballerinnen haben den Sieg im zweiten Härtetest in Spanien verpasst. Die Vize-Weltmeisterinnen unterlagen den Ibererinnen im zweiten EM-Vorbereitungsspiel innerhalb von drei Tagen in Granollers mit 30:35 (12:15). Noch am Freitag hatte das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch das erste Aufeinandertreffen mit 31:29 (15:13) für sich entschieden.

Drama in Berlin: Assefa verpasst Weltrekord

Nach Verletzungsproblemen auf den letzten Metern hat Tigst Assefa den Weltrekord beim Marathon in Berlin noch verpasst. Mit schmerzverzerrtem Gesicht quälte sich die Äthiopierin am Brandenburger Tor nach 2:11:04 Stunden zwar als Erste ins Ziel, verpasste die Bestmarke von Ruth Chepngetich (2:09:56) aus dem Jahr 2024 aber um mehr als eine Minute.

DOSB-Präsidentschaft: Weikert will sich zeitnah erklären

Nach der Kür des deutschen Olympiabewerbers steht beim DOSB in zehn Wochen bereits die nächste Zukunftsentscheidung an: Stellt sich Präsident Thomas Weikert, seit 2021 im Amt, noch einmal zur Wahl? "Ich werde mich in der nächsten Woche dazu äußern", sagte der 64-Jährige im ZDF-Sportstudio, seine Entscheidung habe er bereits getroffen.

MLS: Müller trifft, Whitecaps verspielen Sieg

Torschütze Thomas Müller hat mit den Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen Profiliga MLS einen Pflichtsieg im eigenen Stadion verpasst. Der Fußball-Weltmeister von 2014 erzielte beim 3:3 (2:1) gegen DC United seinen neunten Saisontreffer, in der Schlussphase kassierte Vancouver aber den Ausgleich.

Textgröße ändern: