Deutsche Tageszeitung - NBA: Rockets erzwingen Entscheidungsspiel gegen Warriors

NBA: Rockets erzwingen Entscheidungsspiel gegen Warriors


NBA: Rockets erzwingen Entscheidungsspiel gegen Warriors
NBA: Rockets erzwingen Entscheidungsspiel gegen Warriors / Foto: © SID

Die Golden State Warriors um Basketball-Superstar Stephen Curry haben in der ersten Runde der NBA-Play-offs auch ihren zweiten Matchball ungenutzt gelassen - und müssen damit gegen die Houston Rockets nun ins entscheidende Spiel sieben. Im sechsten Spiel der Best-of-seven-Serie im heimischen San Francisco unterlagen die Warriors in der Nacht zu Samstag (MESZ) mit 107:115, die Entscheidung fällt damit in Houston in der Nacht zu Montag.

Textgröße ändern:

Sollten die Rockets auch diese Partie für sich entscheiden, wären sie erst das 14. Team der NBA-Historie, dass nach einem 1:3-Serienrückstand noch gewinnt. Größten Anteil an der Wahrung der der Comeback-Hoffnungen des Teams aus dem US-Bundesstaat Texas hatten Guard Fred VanVleet mit 29 Punkten und Center Alperen Sengun, der 21 Punkte und 14 Rebounds beisteuerte.

"Wir machen einfach alles schwer", lobte Rockets Top-Scorer VanVleet die Einstellung seines Teams, das mit einer Zwei-Punkte-Führung in das letzte Viertel ging und dort schlussendlich davonzog. "Ich denke, dass unsere Jugend und unsere Athletik sie im Laufe des Spiels zermürben können."

Auf Seiten der Warriors, die nun wie bei der bitteren Finalniederlage gegen die Cleveland Cavaliers in 2016 eine 3:1-Serienführung noch aus der Hand zu geben drohen, war Curry mit 29 Zählern erfolgreichster Werfer.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

"Zum Leidwesen meiner Familie": Vonn erwägt nächstes Comeback

Speed Queen Lindsey Vonn erwägt offenbar trotz ihres schweren Olympia-Unfalls ein abermaliges Comeback - oder gerade deswegen. "Sehr zum Leidwesen meiner Familie – ja", sagte die 41-Jährige in der Sendung "Today" des US-Senders NBC auf eine entsprechende Frage.

WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"

Die Debatte um Co-Gastgeber USA und Präsident Donald Trump wird die Fußball-WM auch nach dem ersten Anstoß belasten. Das glaubt jedenfalls Maja Liebing von Amnesty International. Die Menschenrechtsprobleme in den USA hätten "das Potenzial, unmittelbare Auswirkungen auf die Fans, die Spieler und die Journalisten zu haben", sagte die Referentin für die Region Amerikas dem Tagesspiegel. Es werde "sicherlich schwieriger, diese Probleme auszublenden".

Leichtathletik: Eigene Marathon-WM ab 2030

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics trägt seine Weltmeisterschaften in Zukunft ohne den Marathon aus. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, werde die Langstreckendisziplin nur noch bei den Weltmeisterschaften 2027 und 2029 dabei sein. Danach, ab 2030, soll jährlich eine eigene Marathon-WM durchgeführt werden, Frauen und Männer sollen sich im Jahresrhythmus abwechseln.

Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel

Das deutsche Basketball-Talent Malick Kordel darf sich über die College-Krone in den USA freuen. Im Final Four der March Madness gewann der Oberhausener mit den Michigan Wolverines das Endspiel gegen die UConn Huskies mit 69:63, kam dabei aber erneut nicht zum Einsatz. U19-Vizeweltmeister Eric Reibe und sein deutscher Mitspieler Dwayne Koroma verpassten den erträumten Titelgewinn.

Textgröße ändern: