Deutsche Tageszeitung - DVV-Frauen starten in WM-Jahr: "Mut, neue Dinge auszuprobieren"

DVV-Frauen starten in WM-Jahr: "Mut, neue Dinge auszuprobieren"


DVV-Frauen starten in WM-Jahr: "Mut, neue Dinge auszuprobieren"
DVV-Frauen starten in WM-Jahr: "Mut, neue Dinge auszuprobieren" / Foto: © IMAGO/IPA Sport/ABACA/SID

Nations League, EM-Qualifikation und Weltmeisterschaft: Den deutschen Volleyballerinnen steht ein Jahr voller Highlights bevor - und der neue Bundestrainer Giulio Bregoli hat klare Vorstellungen, mit welcher Spielphilosophie er dieses gerne bestreiten würde. "Wir wollen ein schnelleres Spiel aufbauen. Dafür haben wir gute Voraussetzungen", erklärte der Italiener vor dem Länderspieldoppelpack gegen die Olympiasiegerinnen aus seinem Heimatland.

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Entscheidend sei für ihn aber auch die Mentalität, erklärte Bregoli: "Wir brauchen einen klaren Siegeswillen, Leidenschaft und den Mut, neue Dinge auszuprobieren." Eine erste Gelegenheit dafür bietet sich gegen Italien in den Testspielen in Novara am Donnerstag (20 Uhr) und in Mailand am Freitag (17 Uhr/beide discovery+).

Bregoli hatte im November den Posten von Alexander Waibl übernommen, der die Mannschaft im vergangenen Sommer nach dem überraschenden Abgang von Vital Heynen interimsweise betreut hatte. Die erste echte Bewährungsprobe steht dem neuen Trainer in der Volleyball Nations League (VNL) ab dem 4. Juni bevor.

Für die VNL benannte Bregoli einen 30-köpfigen Kader, pro Turnierwoche sollen davon 14 Spielerinnen zum Einsatz kommen. Zum Aufgebot gehört neben erfahrenen Nationalspielerinnen wie Anna Pogany, Pia Kästner oder Camilla Weitzel auch Leana Grozer, Tochter von DVV-Star Georg Grozer.

Insgesamt werden die deutschen Volleyballerinnen zwölf Spiele in sechs Wochen in Brasilien, Serbien und den USA absolvieren. Vor der WM in Thailand (22. August bis 7. September) stehen außerdem noch zwei EM-Qualifikationsspiele im August an.

So weit will Bregoli aber noch nicht vorausschauen. "Aktuell liegt der Fokus auf der täglichen Arbeit mit dem Team", mit diesem müsse man nun erst einmal "Abläufe entwickeln und Vertrauen aufbauen", betonte der 50-Jährige: "Wir wollen als Mannschaft wachsen und natürlich auch Leistung bringen, das ist wichtig für die Chemie im Team und als Bestätigung für unsere Arbeit."

(V.Varonivska--DTZ)

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