Deutsche Tageszeitung - OKC mit Statement-Sieg : "Gute Antwort gegeben"

OKC mit Statement-Sieg : "Gute Antwort gegeben"


OKC mit Statement-Sieg : "Gute Antwort gegeben"
OKC mit Statement-Sieg : "Gute Antwort gegeben" / Foto: © SID

Oklahoma City Thunder hat auf die erste Niederlage in der Play-off-Viertelfinalserie der NBA wie ein kommender Meister geantwortet. Angeführt von Shai Gilgeous-Alexander (34 Punkte) demontierte das Team um den deutschen Center Isaiah Hartenstein die Denver Nuggets mit 149:106 und glich zum 1:1 aus. OKC stellte dabei den Rekord für die meisten Punkte in einer Halbzeit in den Play-offs ein (87 in der ersten Hälfte), eine solche Ausbeute hatten zuvor nur die Milwaukee Bucks vor 47 Jahren erzielt.

Textgröße ändern:

"Wir haben eine gute Antwort gegeben", sagte Hartenstein, dem 14 Punkte und acht Rebounds gelangen: "Jeder hat seinen Beitrag geleistet. Das heute ist groß für uns." Den Nuggets-Superstar Nikola Jokic habe OKC "als Team" im Griff gehabt, "einer allein kann ihn nicht stoppen. Da haben wir einen großartigen Job gemacht."

Der Serbe Jokic verbuchte für seine Verhältnisse allenfalls durchschnittliche 17 Punkte und acht Rebounds, im dritten Viertel des einseitigen Spiels kassierte er sein sechstes Foul und musste fortan zusehen - die Partie war da angesichts einer 41-Punkte-Führung von OKC (117:76) bereits entschieden. Fortgesetzt wird die Serie ab Samstag in Denver, der Meister von 2023 hat zweimal Heimrecht, ehe es mindestens zu einem fünften Spiel in Oklahoma City kommen wird.

Hartenstein erhielt nach dem Spiel ein massives Lob von Gilgeous-Alexander: "Seine Passfähigkeiten, sein Rebounding, seine Spielmacherfähigkeiten, seine Kommunikation, seine Kameradschaft, seine Führungsqualitäten. Er macht einfach die richtigen Dinge", sagte der Kanadier, der in dieser Saison neben Jokic heißester MVP-Kandidat ist: "Es ist kein Zufall, dass wir im letzten Jahr seit seiner Verpflichtung einen solchen Sprung gemacht haben."

Titelverteidiger Boston Celtics steht in seinem Play-off-Viertelfinale hingegen bereits unter enormem Druck. Der Rekordmeister verlor auch das zweite Heimspiel nach erneuter 20-Punkte-Führung gegen die New York Knicks, diesmal mit 90:91, und liegt in der best-of-seven-Serie 0:2 zurück.

Celtics-Star Jayson Tatum brachte sein Team in der engen Schlussphase 18,5 Sekunden vor dem Ende mit einem Dunking mit 90:89 in Führung, doch auf der Gegenseite blieb Jalen Brunson bei zwei Freiwürfen eiskalt. Zwölf Sekunden blieben Boston anschließend noch, doch diesmal wurde Tatum (13 Punkte, 14 Rebounds) geblockt.

"Wenn wir nach Hause fahren, wird uns klar, welche Chance wir haben. Wir müssen nur dranbleiben", sagte Brunson, dem 17 Punkte gelangen. Die Knicks sind am Samstag Gastgeber des dritten Spiels. Für die Celtics wird es nun auch statistisch schwer: Nur fünf Teams haben es je geschafft, eine NBA-Play-off-Serie zu gewinnen, nachdem sie die ersten beiden Heimspiele verloren hatten.

Topscorer der Begegnung war New Yorks Josh Hart mit 23 Punkten, davon erzielte er 14 im Schlussviertel. Der deutsche Rookie Ariel Hukporti kam nicht zum Einsatz.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Mit Klopp: Auch Mertesacker kommt zum DFB

Neues sportliches Führungstrio beim Deutschen Fußball-Bund (DFB): Neben dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Rudi Völler gehört auch Per Mertesacker der neuen Riege der Bosse an. Der Weltmeister von 2014 folgt übereinstimmenden Medienberichten von RTL/ntv und Sky zufolge auf den zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig und erhält als Geschäftsführer Sport wie Klopp einen Vertrag bis 2030.

Nach WM-Finale: Otamendi beendet Nationalmannschaftskarriere

Vier Tage nach dem verlorenen WM-Finale hat Nicolás Otamendi seinen Rücktritt aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 38 Jahre alte Innenverteidiger, Weltmeister von 2022, schrieb in den Sozialen Medien: "Ich verabschiede mich mit dem guten Gefühl, alles gegeben zu haben." Otamendi war am Sonntag in East Rutherford beim 0:1 n.V. im Endspiel gegen Spanien kurz vor der Pause ins Spiel gekommen.

Klopp tritt an - mit vollem Terminkalender

Um 11.00 Uhr beginnt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Ära des Bundestrainers Jürgen Klopp eine neue Zeitrechnung. Der 59-Jährige wird in der Frankfurter Verbandszentrale als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt, der nach dem neuerlichen WM-Desaster zurückgetreten ist. Auf Klopp wartet ein voller Terminkalender, für den Neuaufbau bleibt wenig Zeit.

Kanu-Cheftrainer nach WM-Entscheidung: "Wurden verarscht"

Der deutsche Cheftrainer Thomas Apel hat nach der WM-Entscheidung der Slalomkanuten im Kajak-Einer deutliche Kritik an der Jury des Weltverbandes ICF geübt. "Ich muss auf Deutsch gesagt feststellen: Wir wurden verarscht. Wir wurden einer Medaillenchance beraubt", sagte Apel nach dem vierten Tag der WM im amerikanischen Oklahoma City.

Textgröße ändern: