Deutsche Tageszeitung - Medien: Awoniyi nach Bauchverletzung in künstlichem Koma

Medien: Awoniyi nach Bauchverletzung in künstlichem Koma


Medien: Awoniyi nach Bauchverletzung in künstlichem Koma
Medien: Awoniyi nach Bauchverletzung in künstlichem Koma / Foto: © SID

Der frühere Bundesliga-Stürmer Taiwo Awoniyi ist in Folge seiner schweren Bauchverletzung nach englischen Medienberichten in ein künstliches Koma versetzt worden. Der Profi von Premier-League-Klub Nottingham Forest hatte die Verletzung am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen Leicester City erlitten und war am Montag notoperiert worden.

Textgröße ändern:

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der Zustand des 27-Jährigen lebensbedrohlich ist. Dem Vernehmen nach soll das Koma zur Genesung beitragen, seine Bewegungsfreiheit einschränken und seine Herzfrequenz regulieren. Am Dienstag hatte Nottingham mitgeteilt, der Nigerianer "erholt sich bislang gut". Den Berichten zufolge soll der Rest des operativen Eingriffs am Mittwoch abgeschlossen werden.

Awoniyi, von 2019 bis 2020 beim FSV Mainz 05 und von 2020 bis 2022 bei Union Berlin, war am Sonntag gegen den Pfosten geprallt, als er versuchte, eine Flanke zu erreichen. Awoniyi war in der 83. Minute eingewechselt worden und verletzte sich kurz darauf. Nach einer Behandlungspause war Awoniyi auf dem Platz zurückgekehrt, hatte jedoch sichtbar Probleme.

Nach der Partie war Klubbesitzer Evangelos Marinakis auf den Platz gestürmt und hatte Teammanager Nuno Espirito Santo energisch zur Rede gestellt. Auf seinem Instagram-Profil spielte der Grieche die Aufregung später als Frust über eine Fehleinschätzung des medizinischen Personals bezüglich der Einsatzfähigkeit von Awoniyi herunter.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Medien: Manchester City in 114 Anklagepunkten schuldig

Manchester City drohen mehr denn je harte Strafen wegen Verstößen gegen Finanzregeln. Der englische Vizemeister ist laut Medienberichten in allen bis auf einen der 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden. Im schlimmsten Fall könnte der Klub mit einem Punktabzug oder sogar Zwangsabstieg belegt werden.

Formel 1: Russell holt Pole in Baku - Antonelli nur 16.

George Russell hat die Pole Position für den Großen Preis von Aserbaidschan erobert und erhält die vielleicht letzte Chance für einen lohnenden Angriff auf Kimi Antonelli. Der Engländer drehte im Qualifying von Baku am Freitag die mit Abstand schnellste Runde, Mercedes-Teamrivale Antonelli dagegen qualifizierte sich nur für Startplatz 16: Der souveräne WM-Spitzenreiter leistete sich schon im ersten Abschnitt einen Fahrfehler, beschädigte seinen Boliden und schied aus. Die Startplätze zwei und drei holten Charles Leclerc im Ferrari und Oscar Piastri im McLaren - beide lagen bereits acht Zehntelsekunden hinter Russell.

Rummenigge hat nicht für Eberls Vertragsverlängerung gestimmt

Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge hat nach eigenen Angaben nicht für die Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl gestimmt. "Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit 'Nein' stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten", sagte Rummenigge im Gespräch mit der Abendzeitung: "Dazu stehe ich."

Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab

Alexander Zverevs Chancen auf den Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste nehmen weiter zu: Wegen anhaltender Knieprobleme hat Jannik Sinner, der derzeit Führende im Ranking aus Südtirol, seine Teilnahme am ATP-Turnier in Peking (ab 30. September) abgesagt. Das gab der Italiener am Freitag in den Sozialen Medien bekannt.

Textgröße ändern: