Deutsche Tageszeitung - Sampdoria Genua am Tiefpunkt: Abstieg in die Serie C

Sampdoria Genua am Tiefpunkt: Abstieg in die Serie C


Sampdoria Genua am Tiefpunkt: Abstieg in die Serie C
Sampdoria Genua am Tiefpunkt: Abstieg in die Serie C / Foto: © SID

Traditionsverein am Tiefpunkt: Sampdoria Genua ist in die dritte italienische Fußball-Liga abgestiegen. Am Dienstag kam der Meister von 1991 an einem dramatischen letzten Spieltag in der Serie B nicht über ein 0:0 bei Juve Stabia hinaus und muss erstmals den Gang in die Serie C antreten. Seit 1946 hatte der Verein stets in den ersten beiden Ligen gespielt.

Textgröße ändern:

Alle direkten Konkurrenten der "Blucerchiati" gewannen ihre Partien am finalen 38. Spieltag, sodass 41 Punkte und Platz 18 nicht für den Klassenerhalt reichten. Ein Punkt fehlte Sampdoria auf die Relegationsplätze, zwei auf den direkten Klassenerhalt. Genua, das zu Saisonbeginn noch von Andrea Pirlo gecoacht worden war, kam in der Spielzeit 17-mal nicht über ein Remis hinaus und gewann nur acht Spiele.

Sampdoria war 2023 nach elf Saisons in Folge in der Serie A in die Serie B abgestiegen. Noch vor einem Jahr stand der Traditionsverein in den Play-offs um den Aufstieg. Nun stieg das Team unerwartet gemeinsam mit Cosenza und Cittadella ab, die beiden Serie-A-Absteiger Frosinone und Salernitana spielen in den Play-outs den vierten Absteiger aus.

Im Abstiegskampf hatte sogar der ehemalige italienische Nationaltrainer Roberto Mancini Sampdorias Trainerduo Attilio Lombardo und Alberico Evani moralisch unterstützt - vergeblich. Mancini wird von Sampdorias Anhängern auch fast 30 Jahre nach seinem Abschied von den Liguriern als Profi immer noch verehrt. Er ist noch immer Genuas Rekordtorschütze und führte die Samp 1991 zur bislang einzigen Meisterschaft. Gecoacht hat er den Traditionsklub bisher nicht.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Medien: Manchester City in 114 Anklagepunkten schuldig

Manchester City drohen mehr denn je harte Strafen wegen Verstößen gegen Finanzregeln. Der englische Vizemeister ist laut Medienberichten in allen bis auf einen der 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden. Im schlimmsten Fall könnte der Klub mit einem Punktabzug oder sogar Zwangsabstieg belegt werden.

Formel 1: Russell holt Pole in Baku - Antonelli nur 16.

George Russell hat die Pole Position für den Großen Preis von Aserbaidschan erobert und erhält die vielleicht letzte Chance für einen lohnenden Angriff auf Kimi Antonelli. Der Engländer drehte im Qualifying von Baku am Freitag die mit Abstand schnellste Runde, Mercedes-Teamrivale Antonelli dagegen qualifizierte sich nur für Startplatz 16: Der souveräne WM-Spitzenreiter leistete sich schon im ersten Abschnitt einen Fahrfehler, beschädigte seinen Boliden und schied aus. Die Startplätze zwei und drei holten Charles Leclerc im Ferrari und Oscar Piastri im McLaren - beide lagen bereits acht Zehntelsekunden hinter Russell.

Rummenigge hat nicht für Eberls Vertragsverlängerung gestimmt

Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge hat nach eigenen Angaben nicht für die Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl gestimmt. "Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit 'Nein' stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten", sagte Rummenigge im Gespräch mit der Abendzeitung: "Dazu stehe ich."

Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab

Alexander Zverevs Chancen auf den Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste nehmen weiter zu: Wegen anhaltender Knieprobleme hat Jannik Sinner, der derzeit Führende im Ranking aus Südtirol, seine Teilnahme am ATP-Turnier in Peking (ab 30. September) abgesagt. Das gab der Italiener am Freitag in den Sozialen Medien bekannt.

Textgröße ändern: