Deutsche Tageszeitung - Niederländer ten Hag wird neuer Trainer in Leverkusen

Niederländer ten Hag wird neuer Trainer in Leverkusen


Niederländer ten Hag wird neuer Trainer in Leverkusen
Niederländer ten Hag wird neuer Trainer in Leverkusen / Foto: © SID

Der Niederländer Erik ten Hag wird zur kommenden Saison Trainer beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Wie der Werksklub bekannt gab, folgt der 55-Jährige auf Erfolgscoach Xabi Alonso und erhält im Rheinland einen Vertrag bis 2027. Zuletzt hatte ten Hag bis Oktober 2024 beim englischen Rekordmeister Manchester United gearbeitet.

Textgröße ändern:

"Mit Erik ten Hag setzen wir auf einen erfahrenen Trainer mit beeindruckenden sportlichen Erfolgen. Seine sechs Titelgewinne mit Ajax Amsterdam waren außergewöhnlich. Und auch durch die anschließenden Erfolge mit Manchester United unter teils schwierigen Bedingungen hat Erik seine Klasse als Trainer bewiesen", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: "Unsere Vorstellungen von Fußball decken sich. Mit technisch anspruchsvollem und dominantem Fußball wollen wir auch künftig im Werkself-Stil agieren und in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League höchste Ziele anstreben."

Der neue Coach ten Hag bezeichnete Leverkusen als einen "der besten Vereine in Deutschland". Zudem gehöre der Verein "auch zur erweiterten europäischen Elite. Der Klub bietet hervorragende Bedingungen, die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich sehr beeindruckt", sagte ten Hag: "Ich bin nach Leverkusen gekommen, um die in den vergangenen Jahren gewachsenen Ambitionen zu bestätigen. Es ist eine reizvolle Aufgabe, in dieser Phase des Umbruchs gemeinsam etwas aufzubauen und eine ambitionierte Mannschaft zu entwickeln."

Von 2013 bis 2015 war ten Hag Trainer von Bayern München II, international machte er sich als Erfolgscoach von Ajax Amsterdam (2017 bis 2022) einen Namen. Als Teammanager von Manchester United ging er ab Juli 2022 trotz des FA-Cup-Siegs 2024 durch mehr Tiefen als Höhen, am 28. Oktober 2024 wurde er bei den Red Devils entlassen. In Leverkusen ist er nach Rinus Michels und Peter Bosz der dritte niederländische Cheftrainer in der Vereinsgeschichte.

Meistertrainer Alonso verlässt die Rheinländer und tritt bei seinem Ex-Klub Real Madrid das Erbe von Carlo Ancelotti an. Als Nachfolger in Leverkusen war auch der Spanier Cesc Fàbregas gehandelt worden.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen

Norwegens Fußball-Chefin Lise Klaveness hat eine formelle Beschwerde des Norwegischen Fußballverbands (NFF) gegen die FIFA im "Fall Balogun" angekündigt. Es sei "sehr wichtig, dass wir offen darüber kommunizieren", erklärte die Verbandspräsidentin in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview mit der britischen Zeitung The Times: "Wir alle wissen, dass dieses Urteil von außen beeinflusst wurde und nicht auf einem ordnungsgemäßen Verfahren beruhte."

Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"

Um zu verkünden, was längst kein Geheimnis mehr war, genügte dem FC Barcelona ein 15-sekündiger Videoclip: Karim Adeyemi läuft dabei über die Ramblas in der katalanischen Metropole, mit einem Fingerschnippen bringt er das Leben um sich herum zum Stillstand, nimmt einem Passanten einen Barca-Schal ab, schnippt wieder und läuft weiter, dann taucht der Schriftzug "Adeyemi Ès Culer" auf - Adeyemi, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund noch ein Jahr gelaufen wäre, ist jetzt ein Spieler des FC Barcelona.

Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"

Der frühere Nationalspieler Matthias Sammer hat abermals ein Zurück zu den "deutschen Tugenden" gefordert und mit Blick auf die DFB-Auswahl Alarm geschlagen. "Die Zukunft unseres Fußballs steht auf dem Spiel", sagte der Europameister von 1996 der Zeit.

Wegen Klopp: DFB lädt zu PK

Das Warten hat ein Ende: Jürgen Klopp wird wie erwartet am Freitag als Bundestrainer vorgestellt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lud am Donnerstag für 11.00 Uhr zu einer "hybriden Pressekonferenz" am Frankfurter DFB-Campus, allerdings noch ohne den konkreten Anlass zu nennen. Der Hintergrund nach SID-Informationen: Die Verbandsgremien, die dem Deal zustimmen müssen, kommen erst noch zusammen.

Textgröße ändern: