Deutsche Tageszeitung - Tischtennis: Boll winkt Königsklassen-Triumph zum Abschied

Tischtennis: Boll winkt Königsklassen-Triumph zum Abschied


Tischtennis: Boll winkt Königsklassen-Triumph zum Abschied
Tischtennis: Boll winkt Königsklassen-Triumph zum Abschied / Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Alexander Neis/SID

Tischtennis-Idol Timo Boll hat Borussia Düsseldorf ins Champions-League-Finale geführt. Der 44-Jährige sorgte im Halbfinale gegen KS Bogoria Grodzisk Mazowiecki mit einem souveränen 3:0 gegen Takuya Jin für das zwischenzeitliche 2:1 und ebnete den Rheinländern in Saarbrücken damit den Weg zum späteren 3:1-Erfolg.

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Zum Auftakt hatte Dang Qiu gegen Milosz Redzimski in drei engen Sätzen gewonnen, bevor Marek Badowski mit einem 3:0 über Anton Källberg für den polnischen Halbfinal-Debütanten konterte. Boll zeigte sich anschließend von Beginn an konzentriert und dominierte gegen Jin das Spiel – es war sein 151. Sieg in der europäischen Königsklasse. Källberg sorgte in einem Krimi (3:2) gegen Redzimski in der Folge für die Entscheidung zugunsten der Borussia.

"Es bedeutet mir viel, die letzten Spiele meiner Karriere hoffentlich erfolgreich zu beenden. Ich habe mich gut vorbereitet, während der Weltmeisterschaft viel Tischtennis geschaut – ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, dass es so reibungslos läuft. Beim letzten Mal habe ich noch gegen Jin verloren. Deshalb bin ich heute sehr zufrieden mit meiner Leistung", sagte Boll.

Für den Rekord-Europameister bietet sich beim Final-Four-Turnier im Saarland die vorletzte Titelchance seiner aktiven Laufbahn. Im Endspiel am Sonntag (13.00 Uhr/DAZN) trifft Düsseldorf auf den Sieger der zweiten Halbfinalpartie zwischen Gastgeber 1. FC Saarbrücken und dem polnischen Klub KS Orlicz Suchedniow.

Am 15. Juni wird Boll im Bundesliga-Finale in Frankfurt seine Karriere beenden, die Düsseldorfer bekommen es dabei mit TTF Liebherr Ochsenhausen zu tun. Für den früheren Weltranglistenersten, der seine 15. nationale Meisterschaft anstrebt, markiert das Duell den Schlusspunkt seiner Karriere. Zuvor aber winkt die europäische Krone.

(N.Loginovsky--DTZ)

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