Deutsche Tageszeitung - BBL: Bayern meisterlich - Ulm kassiert Serien-Ausgleich

BBL: Bayern meisterlich - Ulm kassiert Serien-Ausgleich


BBL: Bayern meisterlich - Ulm kassiert Serien-Ausgleich
BBL: Bayern meisterlich - Ulm kassiert Serien-Ausgleich / Foto: © Imago/Eibner-Pressefoto/SID

Meisterliche Antwort: Bayern München hat im Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) erstmals die Muskeln spielen lassen. Drei Tage nach der überraschenden Auftakt-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg gewann der Titelverteidiger Spiel zwei in fremder Halle mit 90:61 (37:33) und stellte die Best-of-five-Serie damit auf 1:1. Auch das andere Halbfinale bleibt umkämpft, ratiopharm Ulm musste durch ein 77:87 (37:46) bei den FIT/One Würzburg Baskets den Serien-Ausgleich hinnehmen.

Textgröße ändern:

Am vergangenen Sonntag hatten die Bayern vor eigenem Publikum völlig überraschend einen Fehlstart hingelegt (90:95), am Mittwochabend kam das Team von Weltmeistertrainer Gordon Herbert nun gar nicht erst in Verlegenheit: Nach erneut ausgeglichener erster Spielhälfte dominierte der Meister den Außenseiter ab dem dritten Viertel nach Belieben. Shabazz Napier (16 Punkte) und die deutschen Weltmeister Johannes Voigtmann und Andreas Obst (beide 13) trugen das Team in der Offensive. Beim Außenseiter aus Heidelberg, der erstmals seit 50 Jahren in der BBL-Vorschlussrunde steht, war Michael Weathers (17) erfolgreichster Werfer.

Sorgen bereitet den Bayern allerdings der Ausfall von Elias Harris, der Forward ging im zweiten Viertel zu Boden, hielt sich das Knie und musste gestützt den Platz verlassen. Voigtmann befürchtete eine "schwere" Verletzung, "die Bilder waren nicht schön, es sah nicht gut aus", sagte er bei Dyn.

Der Hauptrundenzweite aus Ulm hatte schon die erste Begegnung vor eigenem Publikum erst nach Verlängerung gewonnen. Und Würzburg, Sechster der Hauptrunde, knüpfte an die starke Leistung an. Ab dem zweiten Viertel führte der Gastgeber durchgehend, ohne sich abzusetzen, er konnte sich dabei auf seine treffsicheren US-Guards Davion Mintz (21 Punkte) und Mike Lewis (17) verlassen. Auch Hannes Steinbach (17) trug einen großen Teil zum Sieg bei. Bester Werfer bei den Ulmern war Marcio Santos mit 15 Punkten.

Am kommenden Samstag stehen die nächsten Spiele an. Um 18.30 Uhr haben die Ulmer Heimrecht gegen Würzburg, auch die Bayern spielen um 20.00 Uhr (jeweils Dyn) zu Hause. In beiden Serien fällt die Entscheidung frühestens nach Spiel vier.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt

Der bislang so bitterlich enttäuschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert, für die deutschen Radprofis erfüllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit fünf Jahren dagegen nicht. Während Philipsen im Spurt einer großen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.

Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart

Der VfB Stuttgart muss ohne seinen neuen Stammtorhüter Dennis Seimen in die Saison der Fußball-Bundesliga starten. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Mittwoch mitteilte, steht der 20-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung bis mindestens Ende September nicht zur Verfügung. Seimen verletzte sich an der Oberschenkelrückseite. Auch Offensivspieler Justin Diehl zog sich eine Verletzung zu (Oberschenkelvorderseite) und fällt ebenso aus.

Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung

Herbert Hainer hat sich als erster Vertreter des FC Bayern zur Personalie des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp geäußert - und das erwartete Engagement rundum begrüßt. "Es braucht jetzt Motivation, Aufbruch, Stimmung. Wir haben ja gute Fußballer und das muss alles geordnet werden. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp absolut der Richtige ist", sagte Hainer am Mittwoch in München.

Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg

Für Leichtathletik-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (79) war ihr verstorbener Trainer Gerd Osenberg weit mehr als ein versierter Übungsleiter. "Er konnte sehr gut auf den einzelnen Menschen eingehen – so, dass es einem Spaß gemacht hat, Leistungssport zu machen", sagte die zweimalige Goldmedaillengewinnerin von München 1972 im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: