Deutsche Tageszeitung - NBA-Finals: Hartenstein und OKC verlieren Spiel eins dramatisch

NBA-Finals: Hartenstein und OKC verlieren Spiel eins dramatisch


NBA-Finals: Hartenstein und OKC verlieren Spiel eins dramatisch
NBA-Finals: Hartenstein und OKC verlieren Spiel eins dramatisch / Foto: © AFP

Oklahoma City Thunder um den deutschen Center Isaiah Hartenstein hat Spiel eins der NBA-Finalserie trotz eines schon sicher geglaubten Sieges nach einer dramatischen Schlussphase knapp verloren. Gegen die Indiana Pacers unterlag Oklahoma in der Nacht auf Freitag deutscher Zeit mit 110:111 - den entscheidenden Wurf zum Sieg der Pacers versenkte Tyrese Haliburton 0,3 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene.

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"Wir haben sie hinten gut gestoppt und die Jungs haben viel Vertrauen darin gesetzt, dass ich den Wurf nehme", sagte Haliburton über den entscheidenden Korb. "Basketball macht Spaß, gewinnen macht Spaß", fügte der 25-Jährige an, der auf 14 Punkte und zehn Rebounds kam: "Das ist ein großartiger Sieg für uns." Bester Werfer des Team war Pascal Siakam mit 19 Punkten.

Hartenstein, der als zweiter deutscher Profi nach Dirk Nowitzki die Chance hat, den NBA-Titel zu gewinnen, kam anders als zuletzt nur von der Bank. In rund 17 Minuten Spielzeit erzielte er neun Punkte, dazu kamen neun Rebounds. Der 27-Jährige hatte vor dem Spiel betont, dass er stolz sei, "jetzt in dieser Situation zu sein, nicht nur für Oklahoma City und den eigenen Namen auf der Rückseite des Trikots, sondern auch für mein Heimatland zu spielen".

Shai Gilgeous-Alexander kam für Oklahoma zwar auf starke 38 Punkte, er war bester Schütze des Spiels, vor Haliburtons entscheidendem Wurf vergab er selbst jedoch die mögliche Entscheidung. Fast die gesamte Spieldauer sahen die City Thunder, die in der Best-of-seven-Finalserie als favorisiert gelten, wie der Sieger aus. Von Beginn an übernahm OKC die Führung, lag auch 9:42 Minuten vor Spielende noch mit 15 Punkten in Front, ehe die Pacers mit einem 14:2-Lauf das Duell noch drehten.

Spiel zwei der beiden Kontrahenten steht in der Nacht auf Montag (2.00 Uhr) deutscher Zeit an, Oklahoma hat dann erneut Heimrecht.

(V.Korablyov--DTZ)

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