Deutsche Tageszeitung - US-Einreiseverbot: Olympia-Organisatoren bleiben optimistisch

US-Einreiseverbot: Olympia-Organisatoren bleiben optimistisch


US-Einreiseverbot: Olympia-Organisatoren bleiben optimistisch
US-Einreiseverbot: Olympia-Organisatoren bleiben optimistisch / Foto: © AFP

Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles glauben nicht, dass das jüngst verhängte Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump für zwölf Länder Auswirkungen auf die Spiele hat. Die Regierung habe "sehr deutlich" gemacht, dass die Anordnung die Veranstaltung nicht beeinflussen werde, sagte Casey Wasserman, Chef des Organisationskomitees.

Textgröße ändern:

Trump hatte die neue Einreisebeschränkung am Mittwoch erlassen, wonach Staatsbürger aus Afghanistan, Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran, Jemen, der Demokratischen Republik Kongo, Libyen, Myanmar, Somalia, dem Sudan und dem Tschad außer in Ausnahmefällen ab dem 9. Juni nicht mehr in die USA einreisen dürfen.

Wasserman betonte gleichwohl, er sei sich sicher, dass alle Athleten und alle Mitglieder der Olympischen Bewegung 2028 in die USA einreisen werden können. "In der Verfügung war klar, dass die Olympischen Spiele einer besonderen Rücksicht bedürfen, und ich danke der Regierung, dass sie dies erkannt hat", sagte er. Die Olympische Bewegung - von Athleten über Offizielle bis hin zu Medienvertretern - würden laut dem Funktionär von den Beschränkungen nicht betroffen sein.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt

Der bislang so bitterlich enttäuschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert, für die deutschen Radprofis erfüllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit fünf Jahren dagegen nicht. Während Philipsen im Spurt einer großen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.

Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart

Der VfB Stuttgart muss ohne seinen neuen Stammtorhüter Dennis Seimen in die Saison der Fußball-Bundesliga starten. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Mittwoch mitteilte, steht der 20-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung bis mindestens Ende September nicht zur Verfügung. Seimen verletzte sich an der Oberschenkelrückseite. Auch Offensivspieler Justin Diehl zog sich eine Verletzung zu (Oberschenkelvorderseite) und fällt ebenso aus.

Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung

Herbert Hainer hat sich als erster Vertreter des FC Bayern zur Personalie des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp geäußert - und das erwartete Engagement rundum begrüßt. "Es braucht jetzt Motivation, Aufbruch, Stimmung. Wir haben ja gute Fußballer und das muss alles geordnet werden. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp absolut der Richtige ist", sagte Hainer am Mittwoch in München.

Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg

Für Leichtathletik-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (79) war ihr verstorbener Trainer Gerd Osenberg weit mehr als ein versierter Übungsleiter. "Er konnte sehr gut auf den einzelnen Menschen eingehen – so, dass es einem Spaß gemacht hat, Leistungssport zu machen", sagte die zweimalige Goldmedaillengewinnerin von München 1972 im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: