Deutsche Tageszeitung - U21: Di Salvo kündigt Startelf-Wechsel an - Atubolu krank

U21: Di Salvo kündigt Startelf-Wechsel an - Atubolu krank


U21: Di Salvo kündigt Startelf-Wechsel an - Atubolu krank
U21: Di Salvo kündigt Startelf-Wechsel an - Atubolu krank / Foto: © Imago/DeFodi Pictures/SID

Trainer Antonio Di Salvo muss bei der U21-EM zum Gruppenanschluss wohl auf Torhüter Noah Atubolu verzichten. Die deutsche Nummer eins "kränkelt ein wenig", sagte Di Salvo vor der Begegnung am Mittwoch (21.00 Uhr/Sat.1) in Nitra gegen Titelverteidiger England, wo es für die DFB-Auswahl nach dem vorzeitigen Viertelfinal-Einzug noch um den Gruppensieg geht.

Textgröße ändern:

Atubolu habe "vor dem Spiel gegen Tschechien schon über Halsschmerzen geklagt, die hat er immer noch. Es geht ihm nicht so gut, er bleibt heute im Bett. Da werde ich kein großes Risiko eingehen. Da ist uns das Viertelfinal-Spiel dann doch wichtiger", sagte Di Salvo. Als Vertreter würde Tjark Ernst von Hertha BSC ins Tor rücken.

Auch sonst kündigte Di Salvo Rotationen an. Tim Oermann spielt für den gelbgesperrten Max Rosenfelder, auch Paul Wanner erhielt einen Startelfgarantie. Bedeckt hielt sich Di Salvo bei Torjäger Nick Woltemade. "Ich habe mit Nick gesprochen. Das Thema haben wir auf morgen verlagert", sagte Di Salvo. Insgesamt habe er "die Jungs mal ein bisschen in Ruhe gelassen. Ich habe mehrere Konstellationen im Kopf."

Vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Italien oder Spanien (Di Salvo: "Der Gegner ist mir völlig egal") geht es neben dem Gruppensieg auch noch darum, weiter ungeschlagen zu bleiben. Die letzte Niederlage ist fast zwei Jahre her, am 28. Juni 2023 besiegelte damals das 0:2 gegen England das Vorrundenaus bei der EM in Georgien.

Seitdem blieb die deutsche Auswahl mit dem neuen Jahrgang 17 Spiele in Serie ungeschlagen. "Wir können mit neun Punkten ein Ausrufezeichen setzen", sagte Oermann. Und Di Salvo stellte klar: "Gegen uns spielt keine Mannschaft gerne. Wir haben eine sehr gute Mannschaft, egal wen wir aufbieten." - Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Deutschland: Ernst - Thielmann, Oermann, Siebert, Ullrich - Martel, Jander - Knauff, Woltemade, Wanner - Weiper. - Trainer: Di Salvo

England: Beadle - Gray, Cresswell, Quansah, Livramento - Scott, Anderson - Elliott, McAtee, Nwaneri - Rowe. - Trainer: Carsley

Schiedsrichter: Sander van der Eijk (Niederlande)

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: