Deutsche Tageszeitung - Woltemade ohne Einsatz: "Wollten kein Risiko eingehen"

Woltemade ohne Einsatz: "Wollten kein Risiko eingehen"


Woltemade ohne Einsatz: "Wollten kein Risiko eingehen"
Woltemade ohne Einsatz: "Wollten kein Risiko eingehen" / Foto: © Imago/Branislav Racko/SID

Nick Woltemade war diesmal nur Nebendarsteller. Schon in der Halbzeit schrieb der vierfache EM-Torschütze fleißig Autogramme, in der Schlussphase half er als Wasserträger aus - nur zum Einsatz kam er nicht. "Alle hätten Nick gerne auf dem Platz gesehen, auch ich. Aber die letzten Wochen waren sehr anstrengend für ihn", erklärte Trainer Antonio Di Salvo.

Textgröße ändern:

Beim 2:1 (2:0)-Sieg in Nitra gegen Titelverteidiger England und dem perfekten Gruppenabschluss wollte Di Salvo "kein Risiko eingehen, wenn man das nicht zwingend muss." Woltemade habe "gegen Tschechien einen Schlag auf den Fuß bekommen, der auch jetzt noch wehtut." Dazu: "Zwei Spiele bei der A-Nationalmannschaft, jetzt nochmal zwei Spiele hier über die volle Distanz. Da muss man einfach Rücksicht nehmen", sagte Di Salvo. Nach dem Warmmachen war deshalb klar: "Wenn es irgendwie geht, wollte er gerne draußen bleiben."

Die Entscheidung sei "vernünftig, aber auch nicht selbstverständlich", sagte Di Salvo - und lobte den Stuttgarter Torjäger: "Er gönnt es den anderen, möchte nicht im Vordergrund stehen. Der Teamerfolg ist für ihn das Wichtigste. Das ist natürlich auch eine schöne Botschaft an den Trainer."

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: