Deutsche Tageszeitung - Bayern ohne Angst vor aggressivem Boca: "Gehört dazu"

Bayern ohne Angst vor aggressivem Boca: "Gehört dazu"


Bayern ohne Angst vor aggressivem Boca: "Gehört dazu"
Bayern ohne Angst vor aggressivem Boca: "Gehört dazu" / Foto: © SID

Die Spieler von Fußball-Rekordmeister Bayern München gehen ohne Angst vor der Aggressivität des Gegners in das zweite Gruppenspiel bei der Klub-WM gegen die Boca Juniors. "Das Schlimmste, was passieren kann, ist eine Rote Karte für Boca und dann ist es gut, wenn du nicht verletzt bist", scherzte Flügelstürmer Kingsley Coman vor der Partie in der Nacht auf Samstag (03.00 Uhr/DAZN und Sat.1) und ergänzte: "Am Ende ist es immer besser, wenn du im Zweikampf hundert Prozent gibst."

Textgröße ändern:

Auch Serge Gnabry betonte, nicht zurückstecken zu wollen. "Das gehört zum Fußball dazu", sagte der Nationalspieler. Man habe zwar "auf europäischem Level nicht oft solche Spiele", in denen der Gegner derart aggressiv zu Werke geht, sagte Gnabry, "aber wir müssen dagegenhalten". "Sie werden alle Taktiken anwenden, die sie haben, um uns aus dem Konzept zu bringen", betonte Harry Kane: "Darauf müssen wir vorbereitet sein. Es ist ein gefährliches Spiel."

Boca war am vergangenen Montag mit einem hitzigen 2:2 vor Zehntausenden argentinischen Fans gegen Benfica Lissabon in die Klub-WM gestartet. Für das Spiel mit insgesamt drei Roten Karten - zwei davon für die Argentinier - war Bayern-Trainer Vincent Kompany extra vom Teamquartier in Orlando nach Miami gereist. "Die Emotion war auf jeden Fall da", sagte Kompany. Trotz des "gefühlten Auswärtsspiels" wolle man "einfach Bayern München sein", betonte der Belgier: "Wir müssen die richtigen Emotionen zeigen."

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: