Deutsche Tageszeitung - Tennis: Berlin-Siegerin Vondrousova springt um 91 Plätze

Tennis: Berlin-Siegerin Vondrousova springt um 91 Plätze


Tennis: Berlin-Siegerin Vondrousova springt um 91 Plätze
Tennis: Berlin-Siegerin Vondrousova springt um 91 Plätze / Foto: © SID

Die Tschechin Marketa Vondrousova ist die Aufsteigerin der Woche in der Tennis-Weltrangliste. Nach ihrem Titelgewinn beim Rasenturnier in Berlin sprang die 25-Jährige um 91 Plätze nach oben. Der Triumph in der Vorbereitung auf Wimbledon (ab 30. Juni) war das Ende einer langen Leidenszeit für Vondrousova.

Textgröße ändern:

2023 hatte sie in Wimbledon gewonnen und war im WTA-Ranking bis auf Platz sechs geklettert. Hartnäckige Schulterprobleme führten jedoch zu Zwangspausen und dem Absturz auf Platz 164. Berlin war erst ihr zweites Turnier seit Februar, auch die zweite Jahreshälfte 2024 hatte sie nach einer Operation an der linken Schulter verpasst.

Um 15 Plätze verbesserte sich Alexander Bublik nach seinem zweiten Titel in Halle/Westfalen. Der Kasache wird nun auf Platz 30 geführt. Der Russe Daniil Medwedew kletterte trotz der Finalniederlage zurück unter die Top 10 (Platz neun). Dort verkürzte der Spanier Carlos Alcaraz nach seinem Sieg im Londoner Queen's Club den Abstand zum Spitzenreiter Jannik Sinner (Italien). Das Duo liegt deutlich vor Alexander Zverev (Hamburg), der auf Platz drei geführt wird.

Beste Deutsche im Ranking ist weiterhin Tatjana Maria (Bad Saulgau), die als 45. zwei Plätze verlor. Bei ihrer Wimbledon-Generalprobe in Bad Homburg verlor Maria am Sonntag bereits in der ersten Runde. Zuvor hatte sie überraschend den Titel im Queen's Club geholt. Auch Eva Lys (Hamburg) steht als 62. unter den Top 100, sie gab in der Qualifikation von Bad Homburg verletzt auf.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Inter Miami: Messi trifft bei Stadion-Premiere

Thomas Müller hat seinen Vancouver Whitecaps in einer dramatischen Schlussphase mit einem Elfmetertor zum Sieg verholfen - doch im Mittelpunkt des sechsten Spieltags in der Major League Soccer (MLS) stand einmal mehr Lionel Messi. Der Superstar eröffnete das neue Stadion von Inter Miami beim 2:2 gegen Austin FC gleich einmal mit einem Tor.

Duell der Superstars: Jokic schlägt Wembanyama

Nikola Jokic hat das Duell der Superstars gegen Victor Wembanyama für sich entschieden und mit den Denver Nuggets den Siegeszug der San Antonio Spurs gestoppt. Angeführt vom dreimaligen MVP aus Serbien setzten sich die Nuggets in der nordamerikanischen Basketballliga NBA mit 136:134 nach Verlängerung durch, Jokic sammelte 40 Punkte, 13 Assists und zwölf Rebounds. Den Spurs reichten 34 Zähler, 18 Rebounds und sieben Assists von Wembanyama nicht, um den zwölften Sieg in Serie zu feiern.

Curling-WM: Schweden gewinnt Finale gegen Kanada

Schwedens Curler haben sich für die enttäuschenden Olympischen Winterspiele in Mailand rehabilitiert und sich zum 13. Mal zum Weltmeister gekürt. Bei der WM in den USA setzte sich das Team um Skip Niklas Edin im Finale gegen Kanada mit 9:6 durch.

Kane geht trotz Verletzung steil: "Wow, wow, wow!"

Die Verletzung war Harry Kane nicht anzumerken, als er nach dem furiosen Comeback-Sieg seiner Kumpels steil ging. "Wow, wow, wow! Was für ein Comeback! Ein Lob an die Jungs", jubelte der angeschlagene Torjäger des FC Bayern in einem selbstgedrehten Handy-Video über das 3:2 (0:0) des deutschen Rekordmeisters in der Fußball-Bundesliga nach 0:2-Rückstand beim SC Freiburg: "Was für eine Mentalität. Was für ein Sieg. Ein großartiger Auswärts-Dreier."

Textgröße ändern: