Deutsche Tageszeitung - "Vielleicht brauche ich das": Zverev denkt über Therapie nach

"Vielleicht brauche ich das": Zverev denkt über Therapie nach


"Vielleicht brauche ich das": Zverev denkt über Therapie nach
"Vielleicht brauche ich das": Zverev denkt über Therapie nach / Foto: © IMAGO/Holst/SID

Alexander Zverev kann sich zur Linderung seiner mentalen Probleme eine Therapie vorstellen. "Ja, vielleicht. Vielleicht werde ich das zum ersten Mal in meinem Leben brauchen", sagte der deutsche Tennisstar nach seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon.

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Zverev hatte in einer bemerkenswert ehrlichen Pressekonferenz am Dienstagabend über mentale Probleme gesprochen. Er versuche "Wege zu finden, aus diesem Loch herauszukommen", sagte Zverev: "Ich fühle mich im Moment im Allgemeinen ziemlich allein im Leben. Und das ist kein sehr schönes Gefühl."

Zverev hatte zuvor in fünf Sätzen gegen den Franzosen Arthur Rinderknech verloren und war erstmals seit 2019 wieder in der ersten Runde bei einem Grand Slam ausgeschieden. Bis zum Masters in Kanada in vier Wochen kündigte er eine Tennis-Pause an. Er müsse nun auf sich selber schauen, sagte Zverev.

Ein Mensch, auf den er in der kommenden Zeit baut, ist seine Tochter Mayla. "Meine Tochter macht mich generell glücklich, das ist die Version, die mich am glücklichsten macht in meinem Leben. Aber sie ist vier. Normalerweise muss es andersrum sein, ich muss ihr Energie geben, ich muss sie glücklich machen und nicht andersrum", sagte Zverev: "Das kann es nicht sein."

(I.Beryonev--DTZ)

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