Deutsche Tageszeitung - Zwischen "Gänsehaut" und Frust: Schweizerinnen hadern mit Start

Zwischen "Gänsehaut" und Frust: Schweizerinnen hadern mit Start


Zwischen "Gänsehaut" und Frust: Schweizerinnen hadern mit Start
Zwischen "Gänsehaut" und Frust: Schweizerinnen hadern mit Start / Foto: © SID

Der großen Euphorie folgte bei EM-Gastgeber Schweiz schnell die erste Tristesse. Sie sei "sehr enttäuscht", betonte Nationaltrainerin Pia Sundhage nach dem 1:2 (1:0) gegen Norwegen vor 34.063 Zuschauern im Basler St. Jakob-Park: "Zunächst einmal war es eine tolle Atmosphäre und wir haben die Unterstützung des Publikums wirklich gespürt, und wir haben ein Tor erzielt." Aber sie könne "nicht zufrieden" sein, wie einfach Norwegen die Partie mit zwei Toren gedreht habe.

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"Wenn man auf die Statistik-Daten schaut, gibt es viel zu sagen. Eines davon ist, dass wir nie aufgegeben haben", führte Sundhage weiter aus: "Ich sah in den Augen der Spielerinnen und in der Spielweise, dass sie wirklich die zwei Extra-Schritte gehen wollen. Wir müssen uns neu formieren und werden die nächsten Schritte machen." Dabei wolle sich das Team in den weiteren Gruppenspielen gegen Island und Finnland wieder vom Publikum tragen lassen.

"Die Atmosphäre war mega, ich hatte schon beim Aufwärmen Gänsehaut", sagte die Frankfurterin Géraldine Reuteler: "Die Fans haben coole Stimmung gemacht. Wir nehmen alles Gute aus dem Spiel mit. Wir haben noch zwei Spiele, es ist noch nichts verloren." Sie habe "ganz viele Emotionen" gespürt, ergänzte die Schweizer Torschützin Nadine Riesen: "Es ist unglaublich, das pusht und trägt uns. Wir hätten es gerne allen im Stadion, Public Viewing oder zu Hause zurückgegeben."

Dafür bleiben jetzt noch mindestens zwei Chancen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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