Deutsche Tageszeitung - Lipowitz hält Radsport für sauber: "Meistkontrollierter Sport"

Lipowitz hält Radsport für sauber: "Meistkontrollierter Sport"


Lipowitz hält Radsport für sauber: "Meistkontrollierter Sport"
Lipowitz hält Radsport für sauber: "Meistkontrollierter Sport" / Foto: © SID

Der neue deutsche Tour-Hoffnungsträger Florian Lipowitz hält den modernen Radsport für insgesamt sauber. "Der Radsport ist der am meisten kontrollierte Sport, der Radsport ist super kontrolliert. Solange alle Tests negativ sind, muss ich davon ausgehen, dass alle negativ sind", sagte der 24 Jahre alte Ulmer der Bild am Sonntag.

Textgröße ändern:

Für ihn selbst stelle sich die Dopingfrage nicht: "Ich weiß, dass ich alles regelkonform mache. Ich mache mein Ding und versuche, mein Bestes zu geben. Ich trainiere fleißig, gehe in die Höhe und mache einfach alles, was in meinen Möglichkeiten steht", sagte Lipowitz: "Dann kommt raus, was rauskommt. Ich mache den Sport aus Spaß, und da bringt es nichts, groß darüber nachzudenken, was die anderen machen."

Quereinsteiger Lipowitz, der ursprünglich aus dem Biathlon kommt, hat in den vergangenen zwölf Monaten einen gewaltigen Leistungssprung gemacht. Im Vorjahr wurde er Gesamtsiebter der Vuelta, bei der Tour-Generalprobe Dauphiné belegte er Rang drei.

Der bislang letzte Dopingfall während einer Tour de France liegt zehn Jahre zurück: 2015 wurde der Italiener Luca Paolini positiv auf Kokain getestet und vom Rennen ausgeschlossen.

Kritiker wenden ein, dass der Sport keineswegs sauberer geworden ist, sondern die Möglichkeiten modernen Dopings schlichtweg größer und schwieriger nachzuverfolgen sind. Auch die ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping: Im Windschatten" hatte zuletzt nach Recherchen im Profiradsport die These aufgestellt, dass weiterhin auch an der Weltspitze manipuliert wird.

Die Branche selbst erklärt die Leistungssteigerung der vergangenen Jahre vor allem mit den Fortschritten bei Material und Ernährung sowie in der Trainingswissenschaft.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Offiziell: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand

Der Wechsel von Joti Chatzialexiou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Sportvorstand Markus Krösche ist perfekt. Der 50-Jährige kommt zum 1. Februar 2027 vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, wie die Eintracht am Samstagmittag mitteilte.

Medien: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand

Der Wechsel von Joti Chatzialexiou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Sportvorstand Markus Krösche ist offenbar bereits beschlossene Sache. Wie der kicker und Bild berichten, wird der 50-Jährige den 1. FC Nürnberg in Richtung Main verlassen. Dort soll Chatzialexiou laut kicker am 1. Februar 2027 seine Arbeit aufnehmen.

Nach fünf Monaten: Boldt muss in Hannover gehen

Nach nur fünf Monaten muss Jonas Boldt seinen Posten als Sport-Geschäftsführer beim kriselnden Fußball-Zweitligisten Hannover 96 wieder räumen. Das gab der Klub am Samstag in einer knappen Mitteilung bekannt. Der Aufsichtsrat habe sich "einstimmig auf die Abberufung" verständigt, hieß es darin.

Verstappen schimpft nach Lawson-Kollision: "Nicht sehr klug"

Max Verstappen hat nach einer Kollision mit Liam Lawson im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Mexiko deutliche Kritik an seinem Red-Bull-Nachwuchskollegen geübt. Beide Formel-1-Piloten erhielten nach dem Zwischenfall jeweils eine Strafversetzung um einen Startplatz für das Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky).

Textgröße ändern: