Deutsche Tageszeitung - Infantino: Klub-WM der "erfolgreichste Vereinswettbewerb"

Infantino: Klub-WM der "erfolgreichste Vereinswettbewerb"


Infantino: Klub-WM der "erfolgreichste Vereinswettbewerb"
Infantino: Klub-WM der "erfolgreichste Vereinswettbewerb" / Foto: © AFP

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Klub-Weltmeisterschaft zum "erfolgreichsten Vereinswettbewerb der Welt" erklärt. Einen Tag vor dem Finale zwischen Paris Saint-Germain und Chelsea am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN und Sat.1) trat Infantino im Trump Tower in New York vor Reporter, dort hatte die FIFA vor Kurzem ein Büro eröffnet.

Textgröße ändern:

"Das goldene Zeitalter des Vereinsfußballs hat begonnen. Wir können definitiv sagen, dass diese FIFA Klub-Weltmeisterschaft ein riesiger Erfolg war", sagte Infantino in der Welt-Metropole und ergänzte: "Wir haben etwas Neues geschaffen, etwas, das bleiben wird, etwas, das die Landschaft des Vereinsfußballs verändert".

Die erste Turnier-Ausgabe mit 32 Mannschaften stieß im Vorfeld auf Kritik, da sie die Anforderungen an die Top-Spieler erhöhte und bei hohen Temperaturen in den Vereinigten Staaten ausgetragen wurde, was Bedenken hinsichtlich der Gesundheit der Beteiligten aufkommen ließ.

Der ehemalige Liverpool-Trainer Jürgen Klopp war einer der führenden Kritiker des Turniers und nannte es kürzlich in einem Interview "die schlechteste Idee, die jemals im Fußball umgesetzt wurde". Die französische Trainerlegende Arsène Wenger, inzwischen für die FIFA als Direktor für globale Fußballförderung tätig, hatte diese Kritik in der BBC gekontert: "Wenn Sie alle Klubs befragen, die hier waren, würden 100 Prozent sagen, dass sie wieder dabei sein wollen. Das ist die beste Antwort darauf, was die Klubs von einer Klub-Weltmeisterschaft halten."

Die nächste Klub-Weltmeisterschaft soll 2029 stattfinden, wobei sich Infantino bislang noch nicht festlegte, ob das Turnier perspektivisch alle zwei Jahre stattfinden oder noch mehr Teams umfassen könnte.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Grünes Licht von de la Fuente: Yamal fit fürs WM-Finale

Grünes Licht für den Jungstar: Spaniens Lamine Yamal kann im WM-Finale gegen Argentinien auflaufen. Dies erklärte Trainer Luis de la Fuente auf einer Pressekonferenz am Freitagabend in Manhattan. "Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert", sagte de la Fuente. Auch Außenverteidiger Pedro Porro ist einsatzbereit.

Rodri warnt vor WM-Finale: "Viel mehr als nur Messi"

Spaniens Spielmacher Rodri warnt vor dem WM-Finale davor, Argentinien auf Lionel Messi zu reduzieren. "Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Seiner Meinung nach treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) die beiden Mannschaften aufeinander, "die als Team am besten zusammenspielen".

Golf: Christensen und Wiedemeyer scheitern - Herbert historisch

Für die beiden deutschen Golfer Tiger Christensen und Tim Wiedemeyer ist die Open Championship schon zur Wettbewerbshalbzeit beendet. Christensen (22) spielte am Freitag beim Major im Royal Birkdale Golf Club wie bereits zum Auftakt eine 75 und verpasste mit insgesamt zehn Schlägen über Par ebenso den Cut wie Wiedemeyer. Der 21 Jahre alte Amateur lag nach seiner 73 vom Vortag mit einer erneuten 73 sechs Schläge über dem Platzstandard und musste den Traum von der Teilnahme am Wochenende beim größten Golf-Turnier außerhalb der USA aufgeben.

Rekordablöse: Manzambi wechselt aus Freiburg zu Aston Villa

Der Wechsel des Schweizer WM-Senkrechtstarters Johan Manzambi vom SC Freiburg zu Europa-League-Sieger Aston Villa ist perfekt. Beide Klubs bestätigten am Freitag den Transfer. Laut englischen Medien erhalten die Breisgauer inklusive möglicher Boni knapp 70 Millionen Euro, dies bedeutet eine Rekordablöse für den Klub.

Textgröße ändern: